Dez. 14, 2022
Ekelhaft – Immer mehr Lebensmittel sind gesundheitsschädigend!

Lebensmittel werden immer mehr mit gefährlichen Giftstoffen belastet

Jedes Mal, wenn ich höre „Warenrückruf“ sträuben sich mir die Nackenhaare. Erst jetzt war es die Butter mit schädlichem Verpackungsmaterial und danach gleich wieder eine Margarine (Vita Margarine Pure vegetable Ghee Dose), welche krebserregende Stoffe beinhaltet.

Schadstoffe, Fremdkörper und Desinfektionsmittel – es wird immer gruseliger! Seit Anfang des Jahres gibt es außergewöhnlich viele Lebensmittelwarnungen.
Seit Anfang des Jahres ist die Zahl der amtlichen Warnungen vor gefährlichen und unsauberen Lebensmitteln und anderen Produkten dramatisch gestiegen. Das veröffentlichte die Wirtschaftswoche unter Berufung auf eine Freitagsprüfung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).

Fleisch und Wurst werden am häufigsten Zurückgerufen

Bis Ende August wurden 167 Warnungen auf der staatlichen Internetseite „lebensmittelwarnung.de“ veröffentlicht, 30 mehr als im gleichen Zeitraum des letzten Jahres. Davon betrafen 139 Meldungen (39 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres) Lebensmittel; die übrigen Meldungen betrafen Verbraucherprodukte und Kosmetika. Die Zahlen sind im Vergleich zu früher deutlich angestiegen, vor allem nach Juli.

Dabei kann es so einfach sein, etwas gegen all diesen Schmu zu machen. Ob als Selbstversorger oder einfach als jemand, der sich gerne bewusster und gesünder ernähren möchte! Butter beispielsweise kannst du ganz einfach selbst herstellen und diese in verschiedenen Varianten verfeinern. Wie das geht, kannst du hier nachlesen:

Selbstgemachte Butter – einfach mal ausprobieren und genießen!

Obst, Gemüse, Schweinefleisch und Wurst

Die Untersuchung ergab, dass Grenzwertverletzungen, mikrobiologische Verunreinigungen und Fremdkörperfunde regelmäßig zu Warnmeldungen in der Lebensmittelindustrie führten. Fleisch, Geflügel und Wurst waren die nächstbeliebten Artikel, die zurückgerufen wurden, gefolgt von Obst und Gemüse, Müsli und Backwaren.

Fleisch und Wurst werden am häufigsten Zurückgerufen
Auch wenn das Fleisch und die Wurst noch so ansehlich aussehen – sie sind die Produkte mit den häufigsten Rückruf-Aktionen.

Hanf und Reinigungsmittel

Groß angelegte Rückrufe hatten kürzlich für Kontroversen gesorgt. So musste zum Beispiel der Discounter Lidl Proteinriegel, Tee und Gebäck zurückrufen, weil sie zu viele aktive Chemikalien enthielten. Erhöhte Mengen an Tetrahydrocannabinol (THC) können negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben, darunter Erschöpfung und Stimmungsschwankungen.

Obwohl Lebensmittel sorgfältig reguliert werden, stellen Gruppen wie Stiftung Warentest, ÖKO-TEST und andere immer wieder unangenehme Inhaltsstoffe in unseren Lebensmitteln fest. Was ist die Ursache? Ein Überblick:

Salmonellen in Eiern, Listerien in Fisch und Wurst, Pestizide in Gewürzen: An Lebensmittelrückrufe von Händlern, Herstellern oder den zuständigen Behörden haben wir uns gewöhnt. Nach § 40 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB), der eine besondere gesetzliche Vorschrift ist, vergeht kaum ein Tag, an dem die Öffentlichkeit nicht informiert wird. So veröffentlichen sowohl der Bund als auch die Länder öffentliche Rückrufe auf der Webseite Lebensmittelwarnung.de.

Solche Rückrufe beziehen sich manchmal auf produktionsbedingte Probleme, z. B. wenn bei der Herstellung versehentlich Plastikpartikel oder andere Fremdkörper in die Produkte gelangen oder wenn die Kühlketten nicht eingehalten werden. Einzelne Chargen sind dann in der Regel davon betroffen, was dazu führt, dass sie vom Markt genommen und eine Warnung an die Kunden veröffentlicht wird.

Von Mineralöl in Lebensmitteln rät Foodwatch ab

Und das ist auch gut so! Anders sieht es aus, wenn die Verunreinigung „systematischer“ erfolgt. Nach den Ergebnissen eines europaweiten Labortests der Verbraucherorganisation Foodwatch scheinen zahlreiche Lebensmittel mit schädlichen Mineralölrückständen verunreinigt zu sein. Jedes achte der 152 von Foodwatch untersuchten Lebensmittel aus europäischen Ländern enthielt sogenannte aromatische Mineralöle (MOAH), die laut Foodwatch mutagen und krebserregend sein sollen. Foodwatch fordert daher, „einen EU-weiten Grenzwert für Mineralölbelastungen einzuführen“ und die Artikel „umgehend zurückzurufen“!

HinweisDoch nicht nur die Organisation Foodwatch führt Untersuchungen durch und gibt Hinweise auf zweifelhafte Lebensmittel. Regelmäßige Geschmacks- und Inhaltsstofftests von Lebensmitteln werden von Organisationen wie Stiftung Warentest und Öko-Test durchgeführt. Die folgenden Beispiele zeigen, was die Verbraucherschützer an potenziell giftigen Verbindungen finden, von denen die meisten gesundheitsschädlich sind.

Kräutertee mit Insektiziden

Eine genauere Untersuchung von 50 Kräuterteemischungen wurde von ÖKO-Test durchgeführt. Das erschreckende Ergebnis: Bedenkliche Pflanzengifte lassen sich in einigen Teesorten in höheren Konzentrationen nachweisen; das stellten auch die Tester von Bio-Tee fest: So wurde in mehreren Artikeln, die auch das illegale Insektizid Chlorpyrifos enthielten, eine durchaus erhöhte Belastung mit dem Pflanzengift PA entdeckt. Deshalb erhielten bis zu fünf Bio-Produkte das Label „Unbefriedigend“.

Tomatenmark enthält giftigen Schimmel

Das Verbraucherportal ÖKO Test hat kürzlich 20 verschiedene Marken von Tomatenmark getestet. Darunter sind Artikel von bekannten Discountern wie Aldi oder LIDL, aber auch Naturprodukte von Alnatura. Die Ergebnisse des Tests sind schockierend: Fast alle Tomatenmarkproben, auch die Bio-Produkte, enthielten Schimmelpilzgifte (Alternariatoxine). Mehr dazu: Neben den Schimmelpilzgiften fanden die ÖKO-Test-Tester auch Chemikalien.

Radium und Benzol in Mineralwasser

32 Sorten von stillem Mineralwasser wurden von der Stiftung Warentest getestet. Dabei wurde besonders auf die Inhaltsstoffe der getesteten Wassersorten geachtet. Wenn zum Beispiel Abbauprodukte von Pestiziden, Nitraten oder Uran enthalten waren, führte dies zu Punktabzügen in der Gesamtbewertung. Die gute Nachricht für die Kundinnen und Kunden ist, dass 26 der getesteten Wassertypen mit „sehr gut“ oder „gut“ bewertet wurden, was bedeutet, dass die Ware völlig unbelastet ist. Einige der untersuchten Waren enthielten jedoch zweifelhafte Substanzen. So konnte das Labor neben den hohen Mengen an Radium 226 und 228, die die Tester/innen fanden, auch Benzol und Abbauprodukte von Pestiziden nachweisen.

Schokolade mit Mineralöl

25 Milchschokoladen wurden von ÖKO-Test in der Vergangenheit eingehend untersucht. Das Labor untersuchte neben Billigprodukten aus Discountern und Supermärkten auch bekannte Marken wie Milka, Lindt und Ritter Sport als auch sechs Bio-Produkte (Ausgabe 12/2019). Die Pralinen wurden nach ihrer Zusammensetzung, ihrem Geschmack und ihrem Aussehen sowie nach ihrer Transparenz und der Kakaoproduktion beurteilt.
Das enttäuschende Ergebnis zeigt: Nur zwei Schokoladenprodukte, darunter eine Bio-Schokolade, erhielten im Test die Note „gut“; keines erhielt die Bewertung „sehr gut“. Sechs Milchschokoladen erhielten „schlechte“ Bewertungen und ein Produkt wurde sogar als „mangelhaft“ bezeichnet. Im ÖkoTest-Labor wurde bei einigen bekannten Produkten ein sehr hoher Gehalt an Mineralölbestandteilen festgestellt, ähnlich wie in der jetzigen aktuellen Foodwatch-Studie.

Mit Würmern geräucherter Lachs

Mit Würmern geräucherter Lachs
Lachs ist gut für die Gesundheit – aber muss er wirklich mit toten Würmern geräuchert werden?

In der Ausgabe 12/2021 hat Öko-Test insgesamt 20 Arten von Räucherlachs untersucht. Neben 15 Fischen aus Zuchtbetrieben wurden auch fünf geräucherte Wildlachse getestet. Das Labor untersuchte neben den Inhaltsstoffen auch die Keimbelastung zum jeweiligen empfohlenen Verzehrsdatum.
Die gute Nachricht ist, dass kein Räucherlachs den Test mit Bravour bestanden hat. Keines der getesteten Produkte wies zum Beispiel Probleme mit Salmonellen, Schwermetallen oder Antibiotikarückständen auf. Auch wenn es nicht ungesund ist, ist es abstoßend: In drei Räucherlachsen entdeckten die Spezialisten viele Nematoden. Dies sind winzige, für das bloße Auge unsichtbare, tote Würmer.

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Dez. 14, 2022
Selbstgemachte Butter – einfach und lecker

Du bist am überlegen, selbstgemachte Butter auszuprobieren? Das ist ganz einfach, denn die Butterherstellung ist kein schwieriger Prozess. Wenn die Verarbeitung des Rahms rückgängig gemacht wird und feste Klumpen entstehen, wird Butter erzeugt. Deshalb wird für die Herstellung von Butter zu Hause Schlagsahne benötigt. Diese kann direkt von einem Bauernhof oder einem Bauernladen bezogen oder zu Hause aus frischer Milch hergestellt werden.

Oft findest du mittlerweile auch Milchtankstellen, bei denen du direkt vom Erzeuger kaufen kannst. Hier musst du allerdings erst die Milch zur Sahne werden lassen. Wie das geht, verrate ich dir in einem weiteren Artikel. Ich rate dir, dich vorher kundig zu machen, ob und wie die Kühe für deine selbstgemachte Butter gefüttert und gehalten werden. Denn letztendlich geht es bei unserem Genuss auch um das Tierwohl!

Das Einzige, was du beachten musst, ist, dass nicht jede Milch für die Herstellung dieser Art von Sahne verwendet werden kann. Sie darf nicht homogenisiert worden sein und muss einen Fettgehalt von mindestens 3% haben. Die Fettkügelchen der Milch werden beim Homogenisieren aufgebrochen, so dass sie keinen Rahm mehr bilden können. Das gilt für die meisten der heute erhältlichen Milchsorten.

selbstgemachte Butter mit Formen verschoenern
Du kannst deine Butter auch optisch verschönern, indem du einfach Eiswürfelformen oder Plätzchenformen mit ihr befüllst und andrückst.

Geduld braucht man für selbstgemachte Butter

Bei der Herstellung von Butter muss man nur etwas Geduld aufbringen, bis der mit einem Mixer gemixte Rahm zu einer festen, cremigen und gelblichen Masse geworden ist. Die buttermilchfarbene Flüssigkeit trennt sich von der Sahne. Diese wird nicht verschwendet, sondern kann als erfrischendes, fast fettfreies Getränk genossen werden. Das Faszinierende ist jedoch die Butter selbst, die in winzigen Flocken in der Buttermilch schwimmt. Ein Sieb ist nützlich, denn es ermöglicht es, die Buttermilch von den Butterflocken zu trennen.

Die Butter, die sich noch im Sieb befindet, kann dann nach Belieben geformt und im Kühlschrank aufbewahrt werden, um ganz fest zu werden. Es empfiehlt sich, die Butter entweder in einer Butterdose aufzubewahren oder ein kleines Stück Papier darüberzulegen. Im Vergleich zu gekaufter Butter hat selbstgemachte Butter einen ausgeprägteren Geschmack und kann sich im Kühlschrank bis zu einer Woche halten.

Es ist ganz einfach, die fertige Butter nach deinem Geschmack zu würzen, indem du Salz, Kräuter, Pfeffer oder ein wenig Olivenöl hinzufügst. Selbstgemachte Butter schneidet in allen Preis- und Leistungstests sowie in Tests zu gesundheitsrelevanten Variablen besser ab als gekaufte Butter und duftet auch deutlich besser.

Wie bereits erwähnt, wird Butter hergestellt, indem man die Sahne mit einem elektrischen Mixer schlägt, bis Butter und Buttermilch entstanden sind. Wenn du schnell schlägst, dauert das sieben bis zehn Minuten. Allerdings verbraucht der Mixer eine beträchtliche Menge an Energie. Es ist möglich, dass die Energiebilanz deiner selbstgemachten Butter schlechter ist als die von gekaufter Butter.

selbstgemachte Butter herstellen
Selbstgemachte Butter kannst du durch die Schüttelmethode einfach herstellen.

Mit der Schüttelmethode selbstgemachte Butter herstellen

Deshalb ist es besser, die Schüttelmethode für selbstgemachte Butter anzuwenden:

  1. Fülle ein Einmachglas mit einem halben Liter Rahm und schraube den Deckel fest zu, um etwa 200 Gramm Butter zu erhalten. Achte darauf, dass der Rahm nicht direkt aus dem Kühlschrank kommt, sondern Zimmertemperatur hat.
  2. Schüttle das Glas gut durch. Die Sahne in deinem Behälter wird schließlich eindicken, genau wie normale Schlagsahne. Aber du schüttelst weiter.
  3. Die Sahne wird schließlich gelb und klumpig und nach 10 bis 20 Minuten trennt sie sich schlagartig in Butter und Buttermilch.
    Die Buttermilch sollte abgegossen werden. Du kannst sie zum Beispiel für die Zubereitung von Getränken, Suppen oder Backwaren verwenden.
  4. Schüttle das Glas kräftig, bis sich die Buttermilch wieder gesetzt hat, und gieße sie dann ab. Wiederhole diesen Vorgang so lange, bis der Inhalt deines Glases der Butter ähnelt und nur noch wenig Flüssigkeit enthält.
  5. Jetzt bist du eigentlich fertig. Deine Butter wird allerdings nicht sehr lange haltbar sein, weil sie noch viel Buttermilch enthält. Du kannst die Butter waschen, um ihre Haltbarkeit zu verlängern. Deine aktuelle Charge Butter sollte mit einem frischen Küchentuch eingewickelt werden. Danach legst du sie in eine Schüssel und bedeckst sie mit Eiswasser.
  6. Knete die Butter, bis die austretende Buttermilch das Wasser trüb macht. Fahre fort, bis das Wasser fast klar ist, und füge dann mehr Wasser hinzu.
    Drücke mit den Händen oder einem Holzlöffel die restliche Flüssigkeit aus der Butter und lass sie dann abtropfen.

Jetzt kannst du entscheiden, ob du sie mit Salz, Pfeffer oder anderen Kräutern verfeinern möchtest oder den puren Buttergeschmack haben möchtest. Kräuter kannst du auch ganz einfach auf der Fensterbank anzüchten und pflanzen, wenn du ein paar Tipps beachtest. Es gibt auch außerhalb der eigenen vier Wände genügend Wildkräuter, die du verwenden kannst, um der selbstgemachten Butter einen besonderen Geschmack zu verleihen. Wenn du nicht weißt, was du mit der Buttermilch von der Herstellung der selbstgemachten Butter machen sollst, habe ich einen kleinen Geheimtipp für dich:

HinweisGib zu der gewonnenen Buttermilch einen Schuss Orangensaft und einen Schuss Sekt – so hast du ein erfrischendes Getränk. Anstatt Sekt geht natürlich auch Mineralwasser.

 

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Dez. 6, 2022
Die häufigsten 5 Fehler bei der Gartenarbeit

Fehler zu machen, ist in der Gartenarbeit normal und kein Grund zur Verzweiflung. Du kannst jedoch eine Menge Wissen aus ihnen gewinnen. Auch wenn die Gartenarbeit, wie so viele andere Aspekte des Lebens, ein nie endender Lernprozess ist, wird der Erfolg gesteigert und die Arbeit erleichtert, wenn du am Anfang einige Fehler vermeidest.

Diese 5 Fehler passieren am meisten bei der Gartenarbeit

Das falsche Gießen deiner Pflanzen

Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass es bei der Gartenarbeit nur ums Gießen geht. Natürlich muss es das sein, aber wenn möglich, sei vorsichtig. Das Wasser gelangt beispielsweise an den Tomaten nicht tief genug zu den Wurzeln, wenn der Boden nur an der Oberfläche feucht gehalten wird (zum Beispiel mit dem Regenaufsatz der Gießkanne). Das Unkraut wird höchstens zufrieden sein. – Tränke weniger oft, aber dafür aggressiv. Dadurch entwickeln die Wurzeln Kraft und Energie, wenn sie sich dem Wasser nähern. – Gieße tief und nur morgens oder abends, wenn es überhaupt nötig ist. Kartoffeln und Zwiebeln müssen in der Regel nicht bewässert werden.

Die häufigsten 5 Fehler bei der Gartenarbeit falsches Giessen
Gerade empfindliche Gemüsepflanzen sind vorsichtig zu bewässern.

Harte Böden falsch bewässern

Das Wasser kann die Wurzeln nicht erreichen, wenn der Boden nicht gelockert ist. Eine gute Hacke spart drei Gießvorgänge, wie ein altes Sprichwort im Gartenbau sagt. – Damit das Bewässerungswasser und mehr Sauerstoff effektiv in den Boden eindringen können, sollte der Boden um die Pflanzen herum gut gelockert werden. – Mulchen verhindert, dass schwere Gießkannen schleppen und hält den Boden feucht.

Zu frühes Jäten ist ein Fehler

Vor allem ungeübte Gärtnerinnen und Gärtner haben oft Schwierigkeiten, zwischen neu aufkommenden Jungpflanzen und Unkraut, auch „Seitenunkraut“ genannt, zu unterscheiden. Junge Pflanzen werden daher unabsichtlich herausgerupft. Aber auch zu langes Warten kann zu Problemen führen, denn in diesem Fall wächst das Unkraut über die Pflanzen hinaus.

Wenn das Unkraut zu groß ist, ist es schwierig, auch die Wurzeln loszuwerden. Die Pflanzen sollten sorgfältig in Reihen gejätet werden, damit seitlich wachsende Pflanzen leicht als Unkraut unterschieden werden können. Bei nassem Wetter ist das Unkrautjäten wesentlich einfacher als bei trockenem Wetter. – Unkraut, das ausgejätet wurde, wird häufig als Heilkraut und Gründüngungspflanze verwendet.

Irrtum: Zu großzügiges Ausbringen von Saat- und Pflanzgut

In diesem Fall gilt: „Viel hilft viel nicht.“ Beim besten Willen und in der Hoffnung auf reiche Ernten werden sich zu viele Pflanzen, die zu dicht nebeneinander gepflanzt werden, gegenseitig blockieren und das Wachstum bremsen. – Halte dich an die empfohlenen Abstände, die auf der Samentüte oder in einer Aussaattabelle angegeben sind. –

HinweisTipp: Der empfohlene Abstand ist ziemlich einfach: Er sollte der Größe der reifen Pflanze entsprechen.

Ungeduld – Übermotivation kann zu Fehlern führen

Die Pflanzabstände sowie die Pflanz- und Aussaattermine werden leicht vergessen. Auch beim Vorbereiten und Pikieren der unreifen Pflänzchen sind Geduld und Ausdauer gefragt. einen zu frühen Start, damit die Pflanzen „vergeilen“. Das bedeutet, dass die unreifen Pflanzen schnell wachsen und sich manchmal sogar umbiegen. Der Unterschied zwischen Wärme und Licht in der Kälte ist die Ursache dafür.

Die Fensterbank ist zum Beispiel relativ warm, aber die Pflanze erhält trotzdem nicht genügend Licht. Wenn sie sich nach dem Licht ausstreckt, bildet sie daher schwache kleine Stängel, die sich krümmen und absterben, anstatt kräftige Stängel und Wurzeln zu bilden. Im Grunde genommen verhungert die Pflanze.

Eine Gegenmaßnahme könnte zum Beispiel sein, die Innentemperatur zu senken und/oder zusätzliches Licht, zum Beispiel durch ein nach Süden ausgerichtetes Fenster, einzubringen. In manchen Fällen ist auch eine künstliche Beleuchtung mit hochwertigen LED-Pflanzenlampen denkbar. Diese sollten aber ebenso wie Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren nicht zu nahe an den empfindlichen Pflänzchen angebracht werden.

AchtungDer größte Fehler ist jedoch, die Pflanzen im Winter zu düngen, um sie zu stärken und z. B. die Verhornung zu stoppen. In diesem Fall passiert das Gegenteil: Die Pflanze erhält mehr Nährstoffe und entwickelt sich schneller. Die meisten Pflanzen sterben ab, wenn sie in der Kälte gedüngt werden.
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Dez. 1, 2022
Tipps bei Schnecken im Garten – Rette dein Gemüse!

Schnecken im Gemüsegarten – mit Hausmittel bekämpfen

Wer kennt es nicht? Da pflanzt du deine jungen Gemüsepflanzen nach draußen und nächsten Tag sind alle aufgefressen. Schnecken sind unbeliebte Gäste in jedem Gemüsegarten. Doch welche Lösungen gibt es, um sich nicht zu ärgern, sondern dennoch viel Ernte zu genießen? Ich habe dir ein paar Lösungsvorschläge zu diesem Thema herausgesucht oder auch teils selbst ausprobiert. Diese möchte ich dir natürlich nicht vorenthalten, damit du eine erfolgreiche Ernte aus deinem Gemüsegarten hast und dich nicht über Schnecken aufregen musst.

AchtungAchtung: Ich möchte von Schneckenkorn abraten. Dies ist ein Gift, welches zwar schnell und gut wirkt, aber aus ökologischer Sicht nicht genutzt werden sollte. Denn auch andere Tiere und wichtige Insekten können vom Schneckenkorn fressen.

Was hassen Schnecken? – Nutze Gemüse gegen die Schädlinge

Unbeliebte Pflanzen können gegen Schnecken helfen. Es ist eine Möglichkeit, dass du Gemüsepflanzen anpflanzt, die Schnecken nicht ausstehen können. So kannst du z.b. Knoblauch oder Zwiebeln wunderbar neben Erdbeeren pflanzen. Es sind sowieso die gute Nachbarn für deine Erdbeerpflanzen. Zudem werden sie auch als uninteressant von Schnecken wahrgenommen. Des Weiteren ist es möglich, dass du folgende Gemüsesorten einpflanzt, um Schnecken durch den Geruch und auch durch die Pflanze an sich abzuschrecken.

  • Lauch
  • Mangold
  • Tomaten
  • Feldsalat
  • Spinat
  • Rote Beete
  • Spargel
  • Artischocke
  • Kartoffel

Schneckenschutz deiner Gemüsepflanzen

Natürlich ist es dir auch möglich, ein Schneckenschutz oder auf Schneckenkragen genannt zu nutzen. Diese kannst du bei Jungpflanzen wunderbar gegen Nacktschnecken benutzen, und sie haben noch einen Nebeneffekt. Du hast die Möglichkeit einen Schneckenkragen zu kaufen oder auch ganz einfach selbst herzustellen. Hierzu benötigst du am besten transparente Kunststoffbecher oder alte Eimer. Achte wenn möglich bitte darauf, dass sie aus biologisch abbaubaren Materialien sind. Nimmst du kleine Becher mit beispielsweise 500 ml Inhalt oder eine PET-Einwegflasche, eignen sich diese besonders für Jungpflanzen.

Schneckenschutz deiner Gemüsepflanzen

Bei der Einwegflasche musst du lediglich oberhalb den Kopf abschneiden und kannst diese dann über deine Jungpflanzen gegen Wegschnecken stülpen. Genauso geht es auch andersrum. Entfernst du den Boden der Gefäße, kannst du sie über die Pflanze stülpen. Somit haben die Nacktschnecken oder Wegschnecken keine Chance an das Gemüse zu kommen.

Neben des Schneckenschutzes bietet es zudem noch einen kleinen Treibhauseffekt an. So werden deine Pflanzen noch schneller größer. Wenn die Wärme sammelt sich in den Behältern. Sind deine Pflanzen größer, kannst du einen 3 bis 5 Liter großen Eimer nutzen. Diese findest du allerdings eher selten in durchsichtig.

Was hilft gegen Schnecken im Garten? Die bekanntesten Hausmittel

Natürlich gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, dass du deinen Schnecken im Garten her der Lage wirst. Beispielsweise kannst du dir eine Tigerschnegel holen. Durch das Einrichten eines Nestes mit einem dunklen, feuchten Quartier, welches aus Totholz oder Laubhaufen bestehen kann, kommen meist selbst in deinem Garten und du musst sie nicht extra irgendwo aufsammeln. Zudem ist es eine ökologisch gute Lösung. Denn sie sind weder gefährlich für Menschen, Tiere und Pflanzen.

Möchtest du nicht, dass die Schnecken in deinem Garten aufgefressen werden, gibt es noch die Möglichkeit des Absammeln der Schnecken, die sich in deinem Gemüsegarten befinden. Allerdings wirst du schnell feststellen, dass dies eine sehr mühselige Arbeit ist. Bedenke dabei, dass du die Schnecken ganz weit von deinem Grundstück wieder neu aussetzt.

Du kannst natürlich auch Hühner und Enten gegen Schnecken einsetzen. Bist du sowieso am überlegen, ob du eine Selbstversorgung startest, kommst du auch um das Thema Nutztierhaltung nicht drumherum. Hier hast du dann gleich zwei nützliche Effekte. Erstens bekommst du von den Hühnern und Enteneiern, zweitens freuen Sie sich tierisch über eine gute Schneckenmahlzeit.

Auch Bier wird gerne als Schneckenbekämpfungsmittel eingesetzt. Allerdings rate ich davon ab. Denn durch das Bier werden Wegschnecken und Nacktschnecken erst recht angelockt. Dann trinken sie es und ertrinken in diesem. Es ist nicht nur schade um das schöne Bier, sondern auch ein sehr ekeliger Anblick. Fressen Schnecken dein Gemüse im Garten an, greife lieber zu anderen Methoden.

Wie hält man Schnecken fern?

Du kannst deinen Rasen sehr kurz halten. Dies solltest du auf jeden Fall in der Nähe deiner Beete, deines Hochbeetes oder auch deines Gewächshauses definitiv einhalten. Denn kurz gehaltener Rasen ist für Schnecken ziemlich uninteressant.

Natürlich kannst du auch den beliebten Kupferstreifen gegen Schädlinge nutzen. Dieser wird um dein Beet herum gelegt. Angeblich mögen Schnecken den Geruch und das Material des Kupfers nicht. Sie sollen die Beete meiden. Ich habe allerdings festgestellt, dass dies mal mehr und mal weniger funktioniert. Zuverlässigkeit ist auf jeden Fall etwas anderes.

Genauso ist es mit dem Trick mit der zerbrochenen Eierschale. Die scharfkantigen Reste sind für Schnecken sehr unangenehm auf der Haut und sie meiden das Beet. Allerdings hast du bei Eierschale, wenn diese nicht richtig gesäubert wurde, auch das Problem, dass du anderes Ungeziefer wie beispielsweise Mäuse anlocken kannst. Solltest Du dennoch gerne mit Eierschale arbeiten, rate ich dir, dass du diese sehr genau sauber machst und vorher sehr lange trocknen lässt.

Natürliche Hausmittel gegen Schnecken

Es ist auch möglich Fichtennadeln drumherum streuen. Schnecken mögen diesen Geruch überhaupt nicht und verziehen sich. Allerdings musst Du hier wirklich aufpassen. Denn nimmst du zu viel von den Fichtennadeln, können Sie auch deine Gemüsepflanzen angreifen und zerstören. Hier musst du also ein bisschen von dir aus herumprobieren, welche Menge von Fichtennadeln gegen Schnecken wirklich wirksam ist.

Dies ist natürlich nicht innert einer Woche passiert, sondern erfordert ebenfalls einen längeren Erfahrungswert bei der Selbstversorgung. Ich spreche hier von mehreren Jahren, denn eine Selbstversorgung beruht auf dem Prinzip der Erfahrung.

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Nov. 28, 2022
Hühner zur Selbstversorgung – wichtige Fakten vor der Anschaffung

Hühner als Selbstversorger zu halten klingt erst einmal toll! Aber was gibt es für Kriterien und was spricht dafür und was dagegen?

In Deutschland werden ca 200 Eier pro Kopf im Jahr an Hühnereier verbraucht. Egal ob es das Frühstücksei ist oder zum Kuchen backen. Auf Eier verzichten die wenigsten gerne. Obwohl es immer wieder Skandale um das Lebensmittel von Hühnern gibt, werden dennoch in Deutschland Massen an Eiern in Massentierhaltung produziert und verkauft.

Wenn du als Selbstversorger darüber nachdenkst, die Hühner anzuschaffen, um deine eigenen Eier erwirtschaften zu können, solltest Du einiges bedenken. Du musst ja nicht gleich Bio Eier anbauen, denn hier gelten verschiedene Vorschriften. Für den Selbstversorger Hühner zu halten ist nicht ganz so schwierig als für einen landwirtschaftlichen Betrieb.

Überlegst du dir andere Tiere für die Selbstversorgung anzuschaffen, ratenw ir dir diesen Artikel zu lesen: Welche Nutztiere eignen sich zur Selbstvergung?

Wie viele Hühner braucht man zur Selbstversorgung?

Grundlegend stellt sich erst einmal die Frage, wie viel Hühner du als Selbstversorger eigentlich brauchst. Normalerweise sagt man bei einer vierköpfigen Familie reichen 2 bis 6 Hühner aus. Hier ist natürlich die Hühnerrasse ausschlaggebend.

Wie viele Hühner braucht man zur Selbstversorgung?

Wir raten dir, dein Geflügel von einem Zuchtverein in deiner Nähe zu kaufen. Hier ist nicht nur gewährleistet, dass die Hühner aus einer guten Zucht kommen, sondern auch oftmals sind diese direkt geimpft. Zum Thema Impfen bei Hühnern gehen wir etwas später noch einmal drauf ein. Als Selbstversorger eignen sich Hühnerrassen wie zum Beispiel Plymouth Rock oder Sussex.

Dieses sind sehr robuste Hühnerarten und haben zudem eine hohe Rate an Eier legen. Auch über die Anschaffung eines Hahnes solltest du dir Gedanken machen. Er ist nicht zwingend notwendig, allerdings ist er auch an Streitschlichter zwischen den ganzen Hühnern. Außerdem hast du mit einem Hahn die Chance Eier zu befruchten und deine eigene Nachzucht für die Selbstversorgung aufzuziehen.

Wie viel Hühner darf man als Privatperson halten?

Doch wie viel Hühner darfst du eigentlich als Privatperson als Selbstversorger halten? Der größte Faktor ist natürlich die Größe deines Gartens. Auch deine Zeit, die du den Tieren geben kannst, ist hier ausschlaggebend. Möchtest du eine tiergerechte Haltung ausführen, dann sollten sich deine Tiere frei im Garten bewegen können. Man rechnet mit ungefähr zehn Quadratmeter pro Huhn.

Da auch Hühner soziale Tiere sind, solltest du nicht weniger als drei Hühner dir anschaffen. Vieler Orts gilt ein Maximum von 20 Hühner für den privaten Gebrauch im eigenen Garten. Allerdings ist es auch möglich, die Gemeinde direkt zu fragen. Hier bekommst du eine konkrete Aussage, die auch bei einer Rechtsprechung Gültigkeit haben sollte.

Wie viel Pflege brauchen Hühner?

Wenn du dir Hühner angeschafft hast, ist natürlich die nächste Frage, wie viel Pflege die Tiere brauchen. Auch hier gilt es wieder: Grundsätzlich gibt es pflegeleichte Rassen, die du dir holen kannst. Ganz wichtig ist egal, für welche Rasse du dich entscheidest, dass sie täglich frisches Wasser bekommen sowie Futter. Auch Kraftfutter ist eine sehr gute Möglichkeit, die Tiere zu füttern, damit es eine ordentliche Fettschicht auch für den Winter anlegen kann.

Wie viel Pflege brauchen Hühner?

Zudem brauchen die Tiere einen sauberen Stall. Das heißt nicht, dass du jeden Tag misten musst, aber du solltest auf die Sauberkeit achten. Dann schnell können sich hier Ungeziefer einnisten, die deine Hühner krank machen. Auch ein Dach über dem Kopf ist gerade für schlechte Zeiten wie Winter oder regnerische Herbsttage sehr wichtig, um ein Huhn artgerecht zu halten. Bei manchen Gemeinden benötigt man für die Aufstellung eines Stalles, der eine gewisse Größe übersteigt, auch eine Baugenehmigung. Daher mache Dich hier bitte vorher kundig.

Auch die Inneneinrichtung des Schlafplatzes solltest du beachten. Wichtig ist, dass die Hühner Stangen als Schlafplatz nutzen können, wo sie auch gleichzeitig ihren Kot fallen lassen können. Auch Nester solltest du ordentlich einbauen, welche nicht nur zur Ablage für die Eier dienen, sondern auch zur eventuell späteren Nachzucht.

Daher solltest du dir vorher überlegen, ob du Hühner selbst züchten möchtest und diese direkt als Vorrichtung bauen solltest, dass niemand dran kommen kann. Ebenfalls ist es wichtig, dass du eine Wasser- oder auch Futterstelle in deinem Stall einbaust.

Vorsicht, Fuchs – Gefahr bei der Hühnerhaltung

Leider kann es auch immer wieder vorkommen, dass sich einen Fuchs in deinen Garten verirrt und dadurch deine Hühner reißt. Ein kleines Schlupfloch reicht diesen Räubern schon, um zu deinen Hühnern zu gelangen.

HinweisWir raten dir: Nutze ein Drahtgeflecht rundherum um deinen Hühnergehege und Stall und grabe es auch ruhig etwas in die Erde ein. Die Höhe sollte ungefähr 2 m betragen, damit ein Fuchs nicht dein Vieh reißen kann. Nutzt du auch ein Drahtgeflecht als Dach, hast du sogar direkt einen Schutz vor Raubvögeln.

Wie viel Aufwand ist es, Hühner zu halten?

Ich gehe davon aus, dass du dein Huhn oder deine Hühner artgerecht halten möchtest. Wie oben schon erwähnt, brauchst du einen Stall und wenn möglich auch ein Freigehege, damit deine Hühner viel Auslauf im Freien haben. Es ist nicht nur wichtig für die artgerechte Haltung, sondern auch entscheidend für die Qualität deiner Eier. Denn mittlerweile gibt es Studien darüber, dass Eier von Hühnern, die sich draußen im Freien so bewegen können, wie sie möchten, viel schmackhafter sind.

Auch die Inhaltsstoffe deiner Eier sind durch die eigene selbstständige Futterauswahl qualitativ hochwertiger. Hier wurde auch bewiesen, dass der Nährstoffkonzentrat viel höher ist. Natürlich haben solche Produkte auch ihren Preis. Denn du benötigst einen größeren Auslaufstall als auch zusätzliches Kutter, obwohl das meiste aufgepickt wird.

Ich hoffe, ich konnte dir einen kleinen Einblick darüber liefern, was du alles bedenken musst, wenn du dir als Selbstversorger Hühner anschaffen möchtest. Gerade Hühner, Enten, Gänse und andere Tiere bedeuten auch viel Arbeit für eine Selbstversorgung. Darüber solltest du dir immer als Erstes im Klaren sein. Lies auch unsere anderen Artikel dazu.

Impfpflicht auch für Hobby Hühnerhalter

Vielen ist es nicht bewusst, aber dennoch wichtig. Die Impfpflicht besteht für Hühner in Deutschland. Das heißt, dass du deine Hühner impfen lassen musst. Doch worum geht es bei der Impfpflicht eigentlich bei einem Huhn? Hühner können die Newcastle Disease\n Krankheit bekommen. Gegen diese musst du deine Hühner impfen lassen in Deutschland.

Was ist Newcastle Disease?

Die Newcastle Disease (Newcastle-Krankheit) ist eine hochansteckende Viruskrankheit von Hühnern und Puten. Diese Viruskrankheit befällt allerdings nicht nur Hühner, sondern auch Puten, Gänse, Tauben, Enten und Sträuße können daran erkranken.

Das aviäre Paramyxovirus 1 (APMV-1) ist der Erreger, der die Hühner krank macht. Dies sind einzelne Stämme, die einen unterschiedlichen Grad an Erkrankung hervorrufen. Das Virus kann durch das Ausscheiden der Se- und Exkrete auf das Tier als auch auf das Ei übertragen werden. Ungefähr 4-5 Tage dauert es, bis die Erkrankung des Huhns erfolgt.

Welche Symptome treten auf?

Oftmals sind gerade Jungtiere betroffen. Das Virus befällt dabei den Darm, das zentrale Nervensystem und auf die Lunge. Symptome kann man nicht genau nennen, da sie sehr unspezifisch sind. Es beginnt beim Rückgang der Lege-Tätigkeit als auch über Fieber bis hin zu einfachen Verdrehen des Halses. Viele der erkrankten Tiere sterben auch an dieser.

Kann sich der Mensch auch anstecken?

Da das Virus 1 zoologisches Potenzial besitzt, können sich auch Menschen an dieser Erkrankung anstecken. Allerdings ist diese für Menschen ungefährlich und könnte höchstens zu einer Bindehautentzündung führen

Wie wird die Erkrankung bekämpft?

Da diese Viruserkrankung eine anzeigepflichtige Tierseuche ist, wird nach der Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest gehandelt. Vorwiegend für dich interessant ist, dass du dein Huhn in der Bundesrepublik Deutschland auf jeden Fall impfen musst und dir eine Impfpflicht besteht.

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Nov. 24, 2022
Nutzgarten planen – diese Schritte musst du beachten

Bevor du deinen Garten mit Beeten auslegen möchtest, solltest du dir zuerst einige Skizzen und einen Pflanzplan auf einem Papier erstellen, um deinen Nutzgarten planen zu können. Damit du einen Selbstversorger-Garten nutzen kannst, ist es wichtig, dass du eine gute Planung hast.

Wie groß muss ein Selbstversorger Garten sein?

Gerade was die Leerlaufzeiten angeht, solltest du eine Idee haben. Denn diese sollten bei einen Selbstversorger-Garten nicht vorkommen. Du solltest dafür sorgen, dass die Beete das ganze Jahr über immer bepflanzt sind. Dabei solltest du nicht nur planen, welche Pflanzen und welche Menge du einsetzen möchtest, sondern auch welche Pflanzen du zusammensetzen und welche Mischkultur du nutzen kannst. Dadurch ist es dir möglich, die Fläche optimal auszunutzen.

  • Schau, dass du mehr Obst und Gemüse anbaust, als du eigentlich benötigst. Dadurch kannst du sicherstellen, dass du für den Winter vorgesorgt hast.
  • Damit du dich vollständig mit Obst und Gemüse selbst versorgen kannst, sollte dein Garten mindestens 100 Quadratmeter haben. Natürlich solltest du auch Obststräucher und Obstbäume einbeziehen.
  • Die Planung für deinen Selbstversorger-Garten geht das ganze Jahr über. Dabei ist das Vorziehen von Pflanzen, das Aussäen, Misch- und Folgekulturen sowie die Ernte und die Herstellung für deine Vorräte wichtig. Dabei kannst du bereits Samen für das nächste Jahr erhalten.
  • Damit die Pflanzen in deinem Selbstversorger-Garten wachsen können, sollte der Standort sonnig sein. Auch lockere sowie humusreiche Erde ist wichtig. Hier kannst du Kompost sowie Stallmist und auch Gründünger verwenden.

Was muss in einen Selbstversorger Garten?

Damit du dein eigenes Gemüse und Obst anbauen kannst, solltest du wissen, wie hoch dein Bedarf ist. Danach kannst du schauen, wie groß dein Selbstversorger-Garten sein sollte und wie viel Gemüse und Obst du mittels einem Pflanzplan für den Gemüsegarten anbauen musst.

Damit du den Bedarf berechnen kannst, ist es sinnvoll deinen Einkaufszettel für zwei bis drei Monate zu sammeln. So kannst du am Ende zusammenzählen, wie viel Gemüse oder Obst du benötigst. Anschließend kannst du dies auf ein Jahr umrechnen. So erarbeitest du dir noch effektiver einen Pflanzplan für Mischkultur, Gemüse und auch Kräuter für deinen Nutzgarten.

Dabei solltest du jedoch auch die Jahreszeiten berücksichtigen. Tomaten kannst du frühstens ab Juni erhalten. Im Winter sind Erdbeeren nur als Marmelade möglich. Daher solltest du deine Gewohnheiten beim Einkaufen anpassen. Das bedeutet saisonal und regional zu kaufen, damit du ein besseres Gefühl erhältst, wie viel du von allem benötigst.

Wie viel Geld braucht man als Selbstversorger?

In vielen Fällen bleibt es bei dem Traum eines Selbstversorger-Gartens. Der Kostenfaktor spielt dabei eine große Rolle. Der Irrglaube, dass Gemüse oder Obst in einem Supermarkt günstiger ist, ist weitverbreitet. Natürlich kann es auf den ersten Blick so aussehen. Doch wenn du es genauer betrachtest, kannst du einen preislichen Unterschied erkennen. So liegt der jährliche Verbrauch von Kartoffeln pro Person bei ungefähr 50 Kilogramm. Bei Kartoffeln handelt es sich um ein Gemüse, welches du problemlos zu Hause anbauen kannst. Damit dies möglich ist, kannst du Pflanzenkartoffeln nutzen. Kleine Kartoffeln aus dem Supermarkt sind auch möglich.

Dünger kannst du ebenso selbst für deinen Nutzgarten herstellen. Wenn du Haustiere besitzt, hast du einen großen Vorteil. Hühner, Kaninchen oder auch Meerschweinchen können ausreichend Mist für deinen Selbstversorger-Garten produzieren. In einigen Fällen kannst du auch bei Bauernhöfen oder Pferdebesitzern nachfragen.

Wenn du es so betrachtest, dann kannst du mit praktisch keinen Eigenkosten rechnen. Wenn du dir Kartoffeln aus dem Supermarkt ansiehst, dann kannst du je nach Jahreszeit mit Kosten zwischen 0,75 Euro und 1,50 Euro inklusive Mehrwertsteuer rechnen. Auch die Fahrtkosten solltest du bei dieser Rechnung mit einbeziehen. Wenn du alle Kosten berücksichtigst, dann sind Kartoffeln aus einem Eigenanbau im Nutzgarten günstiger als in einem Supermarkt.

Verdientes Geld als Bezahlung – Ein Beispiel

Bleiben wir bei dem Beispiel der Kartoffeln. Hier kannst du von einem Mittelwert von 1,00 Euro pro Kilogramm Kartoffel ausgehen. Jährlich werden somit rund 50,00 Euro pro Person für Kartoffeln ausgegeben. Diese musst du mit dem Geld verdienen, welches du durch deinen Job erhalten hast. Von deinem Gehalt gehen bestimmte Abgaben an den Staat. Hier liegt die Tributbelastung bei 33 %. Das bedeutet grob, um die 50,00 Euro für deine Kartoffeln zu erhalten musst du 75,00 Euro erarbeiten.

Dies ist der Box-Titel
Wenn du Frühkartoffeln verwendest, kannst du im September von einem vollen Gemüsegarten profitieren.

Wenn du dir dieses Beispiel genauer ansiehst, dann kosten deine Kartoffeln aus dem Supermarkt praktisch 33 % mehr. Pro Jahr gibst du somit rund 75,00 Euro pro Person für Kartoffeln aus. Wenn du dies auf eine Familie mit vier Personen hochrechnest, dann kommst du auf Kosten von 300,00 Euro pro Jahr. Als Selbstversorger kannst du deine Kartoffeln umsonst genießen. Natürlich kommt hier noch etwas Arbeitsaufwand hinzu, den du berücksichtigen solltest. Jedoch sind die Kartoffeln aus dem eigenen Garten auch für deine Gesundheit positiv und durch die Gartenarbeit kannst du dir das Fitnessstudio sparen, was wiederum Kosten einsparen kann.

Was anpflanzen für Selbstversorgung?

Nutze Gemüse und Obst, welches du mehrfach verwenden kannst. Unterschiedliche Gemüsearten im Nutzgarten anzupflanzen, ist sinnvoll. So kannst du dir direkt auch die Gemüsesamen und auch Saatkartoffeln ziehen. Für die Permakultur ist es zudem sinnvoll, die verschiedenen Gemüsearten generativ sowie vegetativ zu vermehren. Kulturpflanzen müssen sich zuerst an den Standort anpassen. Dies gilt genetisch, aber auch memetisch. Nach einiger Zeit bilden die Pflanzen Eigenschaften, die an den jeweiligen Standort angepasst sind. Jedoch können die Pflanzen nicht zentral im Beet gezüchtet werden.

Bohnensamen als Selbstversorger selbst gewinnen
Selbstgewonnene Bohnensamen sind einfach zu gewinnen.

Obst und Gemüse für die grundlegende Ernährung

  • Walnüsse: Für Walnüsse benötigst du Platz. Hier eignet sich am besten die Sorten Weinsberg 1 und Jupiter
  • Frühkartoffeln: Du kannst zuerst Frühkartoffeln pflanzen und anschließend eine zweite Kultur bestellen.
  • Äpfel: Äpfel lassen sich nicht nur gut weiterverarbeiten, sondern du kannst du dieses Obst auch sehr gut lagern.
  • Bohnen: Hier eignen sich frühe Buschbohnen und auch Kletterbohnen.
  • Salat: Hier eignet sich Kopfsalat sowie Pflücksalat. Auch Salatgurken und auch Tomaten lassen sich gut im eigenen Garten anpflanzen.
  • Pastinaken: Dieses beliebte Gemüse ist auch für saure Böden geeignet.
  • Kürbis und Zucchini: sind ebenfalls sehr gut geeignet.
  • Grünkohl und Spargelkohl: Hierbei handelt es sich um kultivierende Kohlarten. Diese kannst du in einem Frühbett anpflanzen.
  • Spinat, Gartenmelde, Mangold, Neuseeländer Spinat, Blattgemüse

Andere einfache kultivierendes Gemüse

Hier kannst du viele verschiedene Gemüsearten und Küchenkräuter nutzen. Besonders gut geeignet sind:

  • Paprika
  • Knoblauch
  • Freilandgurken
  • Porree
  • Rhabarber
  • Winterheckzwiebeln
  • Schwarzwurzeln
  • Zwiebeln
  • Möhren
  • Radieschen
  • Staudensellerie
  • Mairettiche
  • rote Rüben
  • schwarzer Rettich
  • Mairüben

Für Kräuter kannst du die folgenden einfach in deinem eigenen Garten anbauen

  • Peperoni
  • Petersilie
  • Liebstöckel
  • Schnittlauch
  • Ysop
  • Majoran
  • Basilikum
  • Dill
  • Rosmarin
  • Salbei
  • Thymian
  • Pfefferminz

Auch einige Obstsorten sind einfach anzubauen

  • Walnuss
  • Erdbeeren
  • Haselnuss
  • Johannisbeeren
  • Kiwi
  • Stachelbeeren
  • Aronia
  • Himbeeren
  • Edelbereschen
  • Brombeeren
  • Wein
  • Pflaumen
  • Quitten
  • Kirschen
  • Birnen
  • Pfirsiche
  • Aprikosen

Bei deiner Wahl solltest du gleichzeitig überlegen:

  • möchtest du Obstsäfte, Wein oder Most herstellen?
  • baust du Obst für Marmeladen oder für den Frischverzehr an?
  • ist es dir wichtig, das Obst zum Einkochen oder zum Backen zu verwenden?

Feldfrüchte können sich auf Dauer gesehen nicht lohnen

Es gibt einige Kulturpflanzen, die nicht für den Selbstversorger-Garten geeignet sind. Diese eignen sich besser für den freien Feldbau. Daher ist es sinnvoller, diese Früchte zu kaufen, wenn du diese verspeisen möchtest. Natürlich kannst du Kohlkopf im Gemüsegarten anbauen, allerdings zehrt dieses Gemüse den Boden aus. Das bedeutet, du kannst an dieser Stelle erst nach fünf Jahren einen anderen Kohl anbauen. Daher ist dies in einem kleinen Garten nur schwer durchzuführen. Dies gilt auch für größere Mengen Mais. Mais kann anderes Gemüse beschatten und dadurch das Beet das ganze Jahr über belagern. Im Feldbau sind Sojabohnen und auch Erbsen ebenso besser geeignet.

Wie viel Quadratmeter für Selbstversorger?

Damit du dein Obst sowie dein Gemüse selbst anbauen kannst, solltest du dir bei der Planung Gedanken darüber machen, welche Fläche du benötigst.

Diese Faktoren sind wichtig, wenn du einen Selbstversorger-Garten planst

Damit du die richtige Fläche für deinen Selbstversorger-Garten findest, solltest du einige Punkte berücksichtigen. Es handelt sich dabei um diese Faktoren:

  • Die Personenanzahl: Bei der Gartenfläche solltest du pro Kopf rechnen. Das bedeutet, du solltest schauen, wie viele Personen du aus deinem Haushalt mit deinem Garten versorgen möchtest.
  • Der Umfang deiner Selbstversorgung: Hier ist es wichtig, dass du schaust, ob du deinen Haushalt nur im Frühling, im Herbst oder das ganze Jahr über versorgen möchtest.
  • Auch ist es wichtig, dass du überlegst, ob du Gemüse zukaufen möchtest oder ob du die Versorgung vollständig aus deinem Garten mit einem Pflanzplan übernimmst. Dabei ist es wichtig, dass du eine größere Fläche beim Bedenken des Anbauplan für den Gemüsegarten pro Person nutzt, je größer der Umfang deiner Selbstversorgung ist.

Damit es für dich einfacher ist, kannst du die folgenden Richtwerte für die Größe deines Selbstversorger-Gartens im Pflanzplan nutzen:

Art der Selbstversorgung Mindestfläche pro Person
Fast vollständige Selbstversorgung und fleischlose Ernährung 125 – 150 Quadratmeter
Fast vollständige Selbstversorgung 100 Quadratmeter
Teilweise Selbstversorgung 50 Quadratmeter
Nur Selbstversorgung mit bestimmtem Gemüse Nach Bedarf

Bei dieser Tabelle ist der Bedarf für einen Obstgarten nicht einkalkuliert. Diese solltest du zusätzlich dazurechnen. Wenn du eine vierköpfige Familie umfangreich zusätzlich mit Obst versorgen möchtest, dann solltest du mit einer Fläche von mindestens 400 Quadratmetern rechnen.

Selbstversorgung mit Obst: Wie viel Fläche braucht man?

Wenn du zusätzlich Obst in deinem Garten anpflanzen möchtest, dann kannst du mit einer schwierigeren Kalkulation beim Anbauplan rechnen. Dabei kommt es auch auf die Obstsorten an, die du anpflanzen möchtest. Gerade bei Obstbäumen kommt es darauf an, ob es sich um einen Halbstämmer oder einen Hochstämmer handelt.

Hochstämmige Obstbäume sind zwar robuster und langlebiger, allerdings ist die Ernte und auch der Baumschnitt etwas aufwändiger. Zudem brauchen diese Obstbäume mehr Platz. Mit einem Halbstämmer kannst du von einer leichteren Ernte profitieren und auch das Zuschneiden ist unproblematischer. Jedoch sind diese Obstbäume unpraktisch, wenn du deinen Rasen mähen möchtest.

Daher solltest du bei deinem Obstgarten durch einen Anbauplan schauen, wie groß der Platzbedarf deiner Obstbäume ist. Mit diesen Richtwerten kannst du die Größe deines Obstgartens besser anlegen:

Art des Obstbaumes Platzbedarf
Apfelbaum Hochstamm: 50 – 60 Quadratmeter Halbstamm: 25 – 40 Quadratmeter
Walnussbaum 80 – 100 Quadratmeter
Pfirsichbaum 30 – 50 Quadratmeter
Zwetschgen-Pflaumenbaum 40 – 50 Quadratmeter
Haselnussbaum 20 – 50 Quadratmeter
Birnenbaum Hochstamm: 45 – 50 Quadratmeter Halbstamm: 20 – 40 Quadratmeter
Sauerkirschbaum 40 – 50 Quadratmeter
Süßkirschbaum 80 – 100 Quadratmeter

Bei Beerensträuchern kannst du mit weniger Platz rechnen. Allerdings kommt es bei diesen auf die Wuchsform an. Bei Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren oder auch Brombeeren kannst du mit einem Platzbedarf von 6 – 10 Quadratmetern rechnen. Hast du nur wenig Platz oder gar nur einen Balkon zur Verfügung, dann lohnt sich der Artikel von uns über Selbstversorgung Balkon planen.

Der Zeitbedarf: Wie viel Garten ist zu schaffen?

Du solltest zuerst schauen, wie viel Erfahrung du bereits mit einem eigenen Garten hast. Bei wenig Erfahrung solltest du dich zuerst an einer Netto-Gartenfläche von 100 Quadratmetern versuchen. Hier sind die Wege in den Beeten beim Pflanzplan nicht mit eingerechnet. Mit dieser Gartenfläche kannst du dich und deine Familie noch nicht vollständig selbst versorgen, jedoch ist diese Fläche für den Anfang gut geeignet. Wenn du bereits viel Erfahrung darin hast, dann kann deine Gartenfläche zwischen 200 – 300 Quadratmeter betragen.

Nutzgarten planen Welches Gemüse anbauen
Um das ganze Jahr über ernten zu können, solltest du beim Nutzgarten planen auch die Gemüse- und Obstsorten beachten.

Wichtig ist, dass du den Arbeitsaufwand nicht unterschätzt. Gerade, wenn es um die Ernte im Gemüsengarten geht, kann dies sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Je nach Größe deines Gartens kannst du pro Tag zwischen ½ Stunde und 1 Stunde Zeit einplanen. Dazu gehören die täglichen und vor allem regelmäßigen Aufgaben, wie Gießen und Unkraut bei beispielsweise Tomaten und Kräuter entfernen. Hinzu kommen natürlich noch viele andere Aufgaben, die saisonal hinzukommen:

Herbst

  • Vorräte anlegen
  • Ernte
  • Winterruhe vorbereiten

Winter

  • Vorziehen
  • Umtopfen der Pflanzen
  • Pikieren der ersten Pflanzen

Sommer

  • Ernten
  • Haltbarmachen der Ernte
  • Nachsäen

Frühling

  • Beete vorbereiten
  • Aussäen der Pflanzen
  • Auspflanzen der Setzlinge

Es ist daher wichtig, dass du dir zuerst nicht zu viel vornimmst. Sobald du im Laufe des Jahres feststellst, dass du die Arbeit problemlos bewältigen kannst, kannst du deinen Garten mittels eines Pflanzplan vergrößern. Dabei ist es immer wichtig, dass du deinem Obst und deinem Gemüse Zeit gibst zu wachsen. Je länger du deinen Garten hast, desto mehr Erfahrungen wirst du sammeln.

Vorüberlegungen zu deiner Planung

Natürlich spielen noch mehr Faktoren bei der Überlegung deines Selbstversorger-Gartens. Dazu gehört es nicht nur die Fläche mittels Pflanzplan zu planen, sondern auch, wie du die Fläche optimal nutzen kannst:

  1. Die Vorräte: Wenn du mehr im Gemüsegarten anbaust als du pro Tag verzehren kannst, dann ist es dir möglich Vorräte anzulegen.
  2. Der Leerstand: Du kannst durch einen sinnvollen Pflanzplan dafür sorgen, dass dein geerntetes Beet nicht lange leer steht.
  3. Der Ertrag: Du solltest Obst und Gemüse wählen, welches einen hohen Ertrag hat. Besonders gut sind hierfür Zucchini, Möhren, Gurken und Tomaten geeignet.
  4. Die Vorratshaltung: Sobald du deine Vorräte für den Winter anlegen möchtest, solltest du Obst- und Gemüsesorten auswählen, die du gut lagern kannst.
  5. Mischkulturen: Wenn du dich für Mischkulturen entscheidest, kannst du den Platz in deinen Gartenbeeten gut ausnutzen.
  6. Frühbeet: Mit einem Frühbeet oder einem Gewächshaus kannst du ebenso das Gartenjahr nutzen.
  7. Der Platzbedarf: Bei deinem Gemüse solltest du ebenso den Platzbedarf berücksichtigen. Zucchini und Kürbis brauchen beispielsweise viel Platz.
  8. Die Obstplanung: Zu Beginn benötigen Obstbäume wenig Platz, allerdings bringen diese auch wenig Ertrag. Beerensträucher hingegen haben bereits in dem ersten Jahr eine reiche Ernte.
  9. Die Winterplanung: Hier kannst du Gemüse pflanzen, welche du auch im Winter ernten kannst. Frostsichere Arten kannst du sowohl im Sommer als auch im Herbst pflanzen und sind im Winter reif zur Ernte.
  10. Frühe und späte Sorten: Mit diesen Sorten kannst du die Erntezeit verlängern.
  11. Schnellwachsendes Gemüse: Mit Gemüse, welches eine kurze Kulturzeit hat, kannst du jederzeit für Nachschub sorgen.

Sobald du alles durchdacht hast, kannst du dich an die Planung deines Selbstversorger-Gartens machen.

Quellen haben wir unter anderem vom Wurzelwerk und aus eigenen Erfahrungen.

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Nov. 24, 2022
Erdbeeren pflanzen – mit diesen Tipps zur ertragreichen Ernte

Das beliebteste Obst sind unter anderem Erdbeeren. Diese roten Früchte haben ein süßliches Aroma und können direkt aus dem Garten geerntet werden. Auch auf dem Balkon ist es möglich, die Pflanzen heranwachsen zu lassen. Hierbei gibt es verschiedene Sorten, die alle ab Ende Mai bis in den Sommer geerntet werden können. Eigentlich handelt es sich bei der Erdbeere um eine Scheinfrucht. Dieses Rosengewächs hat kleine gelbe Punkte auf der Oberfläche.

Daher werden Erdbeeren auch als Nüsse bezeichnet. Daher ist die Erdbeere eigentlich keine Beere, sondern eine Sammelnussfrucht. Das liegt daran, dass der Samen nicht im Fruchtfleisch, sondern auf der Frucht liegt. Insgesamt kannst du ungefähr 1000 Sorten anpflanzen, wobei für den eigentlichen Anbau nur 100 Sorten verwendet werden. Die bekannteste Sorte ist Senga Sengana. Die Sorten haben alle einen unterschiedlichen Geschmack, Wuchscharakter und Größe. Der größte Unterschied besteht jedoch in der Reifezeit.

Erdbeeren benötigen einen sonnigen Standort. Sollte der Standort schattig sein, können die Pflanzen nur kleinere Früchte tragen und das Aroma ist weniger süß. Zudem ist die Pflanze sehr empfindlich bei Austrocknung. Auch an einem windigen Standort können die Pflanzen Schaden nehmen. Jedoch handelt es sich bei der Erdbeere um eine winterfeste Pflanze. Ein trockener sowie humusreicher Boden ist ideal. Der pH-Wert sollte 5,5 betragen. Durch eine stauende Nässe kann es bei der Erdbeere zu Wurzelerkrankungen kommen. Daher ist es ratsam, die Erdbeerpflanze in einen lockeren Boden auf Dämmen anzupflanzen.

Zu welcher Zeit sollten Erdbeerpflanzen eingesetzt werden?

Im Spätsommer ist das Einpflanzen der Erdbeere ideal. Damit zahlreiche Früchte an der Pflanze heranwachsen können, ist Geduld und Zeit erforderlich. Es ist daher besser, die Erdbeerpflanze vor dem Herbst und nicht erst im Frühling einzusetzen. Bereits Mitte März bis Mitte Mai ist es möglich, Erdbeerpflanzen zu kaufen. Zudem ist diese Zeit ideal, um die Pflanze in einem Hochbeet, einem Kübel oder direkt in den Gartenboden einzusetzen.

Bei einer Einpflanzung im Frühjahr ist die Erntemenge sowie die Größe der Früchte geringer. Durch eine Einpflanzung im Sommer kann die Staude gut entwurzelt werden. Zudem sind die Blütenanlagen höher, was zu einer ertragreicheren Ernte im nächsten Jahr führt. Sobald die Winterruhe anfängt, ist bei bestimmten Erdbeersorten eine Blüteninduzierung sowie eine Blütenbildung wichtig.

Im zweiten Jahr ist die Ernte bei Erdbeeren höher. Aus diesem Grund sollte der optimale Zeitpunkt gewählt und jedes Jahr eine neue Pflanzung durchgeführt werden. Bereits im dritten Jahr ist die Ernte geringer. Zudem ist die Größe der Früchte kleiner.

Erdbeeren aus eigener Vermehrung pflanzen

Natürlich gibt es die Möglichkeit, Erdbeerpflanzen zu kaufen und diese einzusetzen. Doch auch aus dem eigenen Bestand ist es möglich, Ableger zu gewinnen. Diese Ausläufer sind bei fast allen Erdbeersorten zu finden. Diese kannst du abschneiden und für die Vermehrung nutzen. Im Sommer ist die Gewinnung dieser Ausläufer am besten. Die Erdbeerpflanzen bilden bereits nach der Ernte diese Ableger. In der Regel sind mehrere junge Pflanzen an einem Ableger vorhanden. In einigen Fällen sind bereits Wurzeln zu erkennen.

Anschließend müssen diese Ableger einzeln in Töpfe eingesetzt werden. Anzuchttöpfe eignen sich hierfür besonders gut. Auch Anzuchterde ist eine sehr gute Lösung, um den Pflanzen Nährstoffe zu geben. Pro Topf sollte nur eine Pflanze eingesetzt werden. Dabei ist eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit wichtig. Für den Standort eignen sich ein halbschattiger und heller Platz im Freien. Gartenvlies eignet sich für eine Abdeckung und hilft dabei, Verdunstungen zu reduzieren. Ebenso können sich die Wurzeln dadurch besser bilden.

Diese Tipps helfen zur Vermehrung durch Erdbeer-Ableger

  1. Schaue dir im Mai an, welche Pflanzen die beste Ernte einbringen.
  2. Nutze zur Vermehrung nur gesunde Pflanzen.
  3. Verwende Ausläufer, die sich nah an der Mutterpflanze befinden.

Durch das frühzeitige Entfernen der Ausläufer kann die Mutterpflanze im nächsten Jahr eine bessere Ernte erbringen. Sollte es sich um eine immer tragende Pflanze handelt, müssen die Ranken nicht abgeschnitten werden.

Anleitung zum Pflanzen von Erdbeeren

Der Pflanzenvorgang ist immer der gleiche. Dabei ist es irrelevant, ob es sich um eine gekaufte Pflanze oder ob es sich um einen eigenen Ableger handelt. Für Erdbeerkulturen ist das Auspflanzen in ein Hochbeet oder in den Gartenboden ideal. Um die Pflanzen auf dem Balkon oder der Terrasse zu ziehen, sind Kästen sowie Töpfe ebenfalls gut geeignet. Allerdings können die Erdbeerpflanzen hier weniger Früchte tragen. Für reines Naschobst eignen sich öfter tragende Sorten.

Erdbeeren Pflanzen Pflanzgefaesse
Du kannst Erdbeerpflanzen in verschiedenen Gefäßen anpflanzen. Neben Töpfen sind auch Pflanzensäcke sehr beliebt.

Erdbeeren in Blumenkästen, Hängeampeln oder Kübeln einpflanzen

  • Hierfür eignen sich Hängeerdbeeren besonders gut. Doch alle Erdbeersorten sind für Blumenkästen, Kübel oder Hängeampeln geeignet.
  • Nutze öfter tragende Sorten. Auch kleinwüchsige Sorten sind ideal.
  • Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte zwischen 20 und 25 cm betragen.
  • Größe Erdbeerpflanzen benötigen ein Erdvolumen von 5 Litern.
  • Der Topf sollte einen Durchmesser von 15 cm haben und 15 bis 20 cm hoch.

Erdbeeren in das Hochbeet oder den Boden pflanzen

  • Mulchfolie minimiert den Bewuchs von Unkraut. Auch die Verdunstung wird durch diesen Boden geringer.
  • Für eine gute Ernte und aromatische Früchte ist eine gute Vorbereitung des Bodens wichtig.
  • Die Jungpflanzen sollten bedarfsgerecht gegossen werden. Je nach Wetterlage reicht es aus, die Pflanzen alle 2 bis 3 Tage zu gießen.
  • Vor dem Einsetzen ist es wichtig, die Pflanzen gut zu wässern.
  • Die Pflanzen sollten nicht zu tief in den Boden gesetzt werden. Idealerweise sollte der Wurzelhals mit dem Boden abschließen. So kann Fäulnis verhindert werden.
  • Monatserdbeeren sollten mit einem Abstand von 25 cm eingesetzt werden. Bei anderen Erdbeersorten reich ein Abstand von 20 bis 30 cm aus.

Welche Pflanzen vertragen sich mit Erdbeeren

Damit du deine Gartenfläche optimal nutzen kannst, solltest du dich für eine Mischkultur entscheiden. Erdbeeren vertragen sich mit Lauch oder Knoblauch sehr gut. Gerade, wenn die Pflanzen noch klein sind, können andere Gemüsesorten hinzugesetzt werden.

Gute Pflanzennachbarn für Erdbeeren

  • Schnittlauch: hemmt Pilzerkrankungen
  • Borretsch: fördert die Befruchtung und den Blütenansatz
  • Knoblauch, Zwiebeln und Lauch: hält Schnecken von den Erdbeerpflanzen fern

Schlechte Pflanzennachbarn für Erdbeeren

  • Gladiolen
  • Alle Kohlarten
  • Tulpen
  • Kartoffeln

Damit die Erdbeerpflanzen stärker werden, ist es wichtig, die Blüten abzuschneiden. Gerade im Frühling ist dies sehr wichtig. Die Pflanze muss zuerst Wurzeln bilden und die ersten Früchte können vernachlässigt werden. Wenn du auf die erste Ernte verzichtest, dann kräftigst du die Pflanze. Zudem wird die Ernte in den nächsten Jahren ertragreicher.

Wie solltest du Erdbeeren pflegen?

Positiv ist, dass Erdbeeren sehr pflegeleicht und robust sind. Damit die Pflanzen viele Früchte tragen, ist eine gleichmäßige Feuchtigkeit des Bodens wichtig. Zudem ist bedarfsgerechter Dünger notwendig. Dabei ist es wichtig, dass Unkraut regelmäßig entfernt wird. Auch das Lockern des Bodens ist für die Erdbeerpflanze ideal. Zudem kann sich die Pflanze erholen, sobald du nach der Ernte die alten Blätter entfernst. Somit ist ein höherer Ertrag in den nächsten Jahren möglich. Zwischen dem dritten und dem vierten Jahr lässt die Ernte nach.

Nach der Blütezeit kann die Erde mit Holzwolle, Gemüsewolle, Stroh oder Erdbeerwolle bedeckt werden. Dadurch bleibt die Pflanze sauber, gesund und vor allem trocken. Zudem ist es wichtig, Ausläufer zu entfernen, damit sich die Erdbeerpflanze erholen kann. Diese können als Vermehrungsmaterial genutzt werden.

Unterschiedliche Sorten können dafür sorgen, das ganze Jahr über Erdbeeren ernten zu können. Dabei ist es wichtig, die gereiften Erdbeeren direkt zu ernten und nicht zu lange an der Pflanze hängenzulassen. Durch die richtige Pflege ist es möglich alle 2 – 3 Tage Erdbeeren pflücken zu können.

Welches Gießverhalten ist bei Erdbeeren wichtig?

Bei Erdbeeren ist es wichtig, dass der Boden gleichmäßig feucht ist. Eine lange Trockenzeit oder zu viel Nässe ist nicht gut für die Erdbeerpflanze. Besonders nach dem Setzen ist ein gleichmäßiges Befeuchten wichtig. Sollte das Gießen zwischen April und Mai vernachlässigt werden, kann die Ernte geringer ausfallen.

Was ist beim Bewässern der Erdbeerpflanze wichtig?

  • Gieße die Pflanzen nicht in der Mittagshitze
  • Nicht über die Blätter und Blüten gießen, sondern am dem Wurzelhals
  • Lasse den Boden vor dem nächsten Gießen leicht abtrocknen
  • Gieße am Morgen

Benötigen Erdbeeren Dünger?

Um die Erdbeeren beim Wachstum zu unterstützen, ist Dünger wichtig. Somit spielt nicht nur die Sonne sowie das Wasser eine Rolle. Besonders im Frühjahr ist Düngen wichtig, um dem Boden viele Nährstoffe geben zu können. Am besten eignet sich für Erdbeeren ein Beeren- oder Gemüsedünger. In diesem Dünger sind natürliche Rohstoffe enthalten. Dünger hat in der Regel eine Langzeitwirkung von maximal drei Monaten. Das nächste Mal solltest du nach der Ernte düngen. Wichtig beim Düngen ist es, dass du diesen nicht auf den trockenen Boden gibst. Ansonsten kann es zu Schäden an der Wurzel kommen. Organischer Dünger eignet sich besser als mineralischer Dünger. Hier können die Stickstoffmengen die Wurzel schädigen und die Qualität der Früchte negativ beeinflussen.

Es ist wichtig, maximal zweimal im Jahr die Erdbeerpflanzen zu düngen. Zudem ist ein Spezialdünger sinnvoll. Dieser sollte jedoch nicht zu viel Stickstoff enthalten. Ältere Pflanzen können auch mit einer dünnen Schicht verrottetem Kompost bedeckt werden.

Wann lassen sich die ersten Erdbeeren ernten?

Bei der Ernte von Erdbeeren ist die Lage, die Sorte, die Pflanzenzeit sowie die Witterung wichtig. Pflanzen, die im August gesetzt wurden, können bereits Mitte Mai die ersten Früchte tragen. Sollte es zu einer Pflanzung im Frühjahr kommen, kann die Ernte erst im darauffolgenden Jahr beginnen. Je nach Sorte kann die Erntezeit Ende Mai bis September betragen. Daher sind Erdbeeren in Gruppen unterteilt:

  • Späte Sorten: Ernte Anfang Juli
  • Frühe Sorten: Ernte ab Ende Mai/Anfang Juni
  • Mittelspäte Sorten: Ernte Anfang Juli
  • Mittelfrühe Sorten: Ernte Mitte Juni

Wissenswertes über immertragende Erdbeeren

Immertragende Erdbeeren erklären sich von allein. Diese werden auch remontierende Erdbeeren genannt und tragen öfter. Daher handelt es sich hierbei um Ganzjahreserdbeeren. Die Früchte lassen sich ab Ende Mai bis in den Spätsommer ernten. Besonders gut gedeihen die Pflanzen in Ampeln, Balkonkästen oder auch in Töpfen. Es ist möglich, über mehrere Monate einzelne Früchte ernten zu können. Daher eignen sich immertragende Erdbeeren sehr gut als Naschobst. Auch in einem Hochbeet oder in einem naturnahen Garten ist der Anbau möglich. Allerdings ist die Ernte pro Woche geringer als bei anderen Sorten.

Erdbeeren pflanzen verschiedene Sorten
Es gibt verschiedene Erdbeersorten, bei denen du je nach Geschmack schnell deine Lieblingssorte finden wirst.

Welche Erdbeersorten gibt es?

Die Einteilung der Sorten geschieht durch die Reifezeit. Die Sorten werden in frühe, mittlere und späte Sorten unterteilt. Auch einmal- und mehrmals tragende Sorten können genutzt werden. Zudem gibt es Monats-, Hänge- und Walderdbeeren.

Einmaltragende Erdbeeren

Bei Erdbeeren handelt es sich um mehrjährige Stauden. Diese können je nach Sorte zwischen Mai und Juni geerntet werden. Bei diesen Erdbeeren ist in kurzer Zeit eine große Ernte möglich. Diese Sorten sind am besten für den Garten geeignet. In diesem Fall lässt sich die Erntezeit auf 8 – 10 Wochen legen. Wenn diese Pflanzen zwischen Juli und August gepflanzt werden, kann der Vollertrag im nächsten Jahr erfolgen. Allerdings ist bei diesen Pflanzen eine Winterpause nötig. Zudem ist im März und im April nur eine kleine Ernte möglich.

Mehrmals tragende Erdbeeren

Diese Erdbeersorten können im Juni und Juli geerntet werden. Auch im August und September können nach einer Ruhepause Früchte vorhanden sein. Allerdings ist die Gesamternte geringer und über einen längeren Zeitraum verteilt. Daher sind diese Sorten ideal als Naschobst geeignet. Diese Erdbeersorten benötigen keine Kältephase. Jedoch ist die Erntemenge auch von dem Alter der Pflanze abhängig.

Klettererdbeeren und Hängeerdbeeren

Diese Erdbeerpflanzen sind für Hängeampeln und Balkonkästen geeignet. Auch in einem Hochbeet können die Pflanzen ausgezeichnet wachsen. Diese Pflanzen besitzen viele Ausläufer, die du wieder einsetzen kannst. Die Ranken dieser Pflanzen können bis zu 1 Meter lang werden. Daher ist eine Rankhilfe sinnvoll. An den Trieben und dem Busch befinden sich die Früchte. Je nach Form ist das Einsetzen in einen Kübel oder einem größeren Gefäß sinnvoll.

Die Monatserdbeeren

Monatserdbeeren sind sehr robust und haben ein besonderes Aroma. Allerdings sind die Früchte etwas kleiner. Zudem haben diese einen durchgehenden Fruchtertrag. Auch schattige Plätze machen diesen Erdbeeren nichts aus. Daher sind Monatserdbeeren für Kübel und Töpfe auf dem Balkon oder der Terrasse geeignet. Diese Erdbeersorte bildet allerdings kaum Ausläufe. Daher ist bei diesen Sorten eine Aussaat erforderlich.

Walderdbeeren

Bei Walderdbeeren handelt es sich um eine einmal tragende Sorte. Diese haben ein unvergleichliches Aroma. Zudem sind die Früchte etwas kleiner, können jedoch das ganze Jahr über geerntet werden. Durch die vielen Ausläufe eignet sich diese Pflanze als Bodendecker. Wichtig dabei ist, dass Walderdbeeren nicht an einem vollsonnigen Standort eingesetzt werden.

Das solltest du bei Erdbeerkulturen im Topf wissen

  • Ausläufe nach der Ernte abtrennen
  • Großes Erdvolumen nutzen
  • Richtig düngen
  • Einen Wasserabzug gewährleisten
  • Eine gleichmäßige Wasserversorgung
  • Staunässe verhindern
  • Einen Standort im Freien

Erdbeeren in Kübeln wachsen lassen

In der Regel ist es möglich, alle Erdbeersorten in Kübeln oder Töpfen einzusetzen. Jedoch sind diese Gegebenheiten für Kletter- und Hängeerdbeeren sowie Monatserdbeeren besser geeignet. Zudem sollten diese Erdbeeren an einem sonnigen sowie warmen Ort stehen. Größe Gefäße sind hierfür am besten geeignet. Die Pflanzen benötigen ausreichend Platz zum Wachsen. Pro Pflanze sollte der Kübel ein Volumen von 20 Litern aufweisen. Auch ein Abzugsloch ist sinnvoll. Dadurch kann Staunässe verhindert werden.

Können Erdbeeren von Schädlingen und Krankheiten befallen werden?

Eigentlich handelt es sich bei der Erdbeere um eine robuste Pflanze. Sollte die Pflanze unterernährt, überdüngt oder geschwächt sein, ist diese anfälliger. Dadurch können die folgenden Probleme auftreten:

Schneckenfraß

Sobald du die ersten Fraßspuren von Schnecken entdeckst, solltest du handeln. Dabei ist es wichtig, die Pflanze nur am Morgen zu gießen. Bereits vorhandene Früchte solltest du abernten. Um einen Schneckenbefall zu verhindern, ist ein Anbau in einem Hochbeet sinnvoll.

Läusebefall

Einen Läusebefall erkennt man an den Triebspitzen. In der Regel tritt dieser im Folientunnel oder auch in einem Gewächshaus auf. Um Läusebefall zu verhindern, ist eine Stärkung durch eine Bio-Pflanzenkur ratsam.

Echter Mehltau

Bei warmen sowie trockenen Temperaturen kann es zu Mehltau befall kommen. An der Blattunterseite lässt sich dieser deutlich erkennen. Die Blätter färben sich rot-braun und rollen sich zusammen. Auch auf den Blättern ist ein weißer Belag zu erkennen. Bei einem Mehltau befall solltest du die Blätter entfernen und für bessere Standortbedingungen sorgen. Daher sollten die Pflanzen nicht zu dicht aneinander stehen und die Stauden sollten wenig Feuchtigkeit über das Gewächs bekommen. Gleichzeitig ist es wichtig, dass in dem Dünger wenig Stickstoff enthalten ist. Um einen Mehltau zu behandeln, ist eine Bio-Pflanzenkur empfehlenswert.

Häufige Fragen zu Erdbeeren pflanzen

Ist bei Erdbeeren ein Winterschutz nötig?

Je nach Lage kann eine Vliesabdeckung sinnvoll sein. Auch Kompost oder Stroh kann vor Frost schützen. Gut zu wissen ist, dass stark gedüngte Pflanzen anfälliger für niedrige Temperaturen sind.

Ist ein Abschneiden der Blätter nötig?

Alte und trockene Blätter können im Herbst nach der Ernte entfernt werden. Dadurch wird die Pflanze vitaler und ein Befall von Erkrankungen sowie Schädlingen wird gehemmt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Pflanze im nächsten Jahr blütenfreudiger und üppiger wächst.

Ist ein Entfernen der Ausläufer nötig?

Die meisten Erdbeerpflanzen bilden viele Ausläufe. Diese solltest du idealerweise komplett entfernen. Durch das Entfernen der Ausläufer stärkt sich die Pflanze.

Welche Pflanzen sind für Erdbeeren als Mischkultur geeignet?

Um mit Erdbeeren eine Mischkultur zu erschaffen, eignen sich Borretsch, Schnittlauch, Knoblauch, Tagetes, Dill und Ringelblumen. Je nachdem welche Partner als Mischkultur gewählt werden, können Pilze, Schnecken und andere Krankheiten ferngehalten werden.

Ist es möglich Erdbeeren im Gewächshaus zu pflanzen?

Erdbeeren lassen sich im Gewächshaus oder in einem Folientunnel anbauen. Hierfür sind mehrmals tragende Erdbeerpflanzen optimal geeignet. Dabei ist es wichtig, für eine gleichmäßige Wasserversorgung zu sorgen. Allerdings können sich unter der Folie oder auch unter dem Glas Spinnmilben oder auch Blattläuse bilden.

Wie lassen sich Erdbeeren vermehren?

Um Erdbeeren zu vermehren, ist das Abtrennen der Ausläufer sinnvoll. Monatserdbeeren lassen sich durch eine Aussaat vermehren.

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Nov. 24, 2022
Erfahrung mit dem Pflanzensack – Vorteile und Nachteile

Gemüsepflanzen können in einem Pflanzensack aus Vliesstoff sehr gut gedeihen. Allerdings haben diese Säcke Vorteile und auch Nachteile.

Erfahrung mit dem Pflanzensack

Es ist möglich, Pflanzensäcke viele Jahre lang zu verwenden. Gerade Gemüsepflanzen wie Rote Beete, Paprika, Wassermelone, Tomaten, Kohlrabi, Zucchini oder auch Buschbohnen sind hierfür ideal geeignet. Pflanzensäcke gibt es in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichem Volumen.

Welche Vorteile haben Pflanzensäcke?

Die meisten Pflanzen gehen aufgrund der hohen Nässe ein. Das liegt vor allem daran, dass Pflanzen keine Staunässe vertragen. Durch Staunässe kann der Boden sauer werden und die Wurzeln werden nicht mehr mit Sauerstoff versorgt. Dies wiederum sorgt für eine Nährstoffarmut.

Durch Pflanzensäcke aus einem Vliesstoff ist es möglich dies entgegenzuwirken. Diese Säcke sind wasserdurchlässig. Somit kann das Wasser bei starkem Regen besser ablaufen. Zudem kann das Wasser nicht nur nach unten ablaufen, sondern auch über die Seiten. Bei Plastiktöpfen oder Terracotta ist dies nur möglich, sobald sich Löcher im Topfboden befinden.

HinweisDurch das Ablaufen von überschüssigem Wasser ist es möglich Schimmelbildung sowie Staunässe zu verhindern.

Doch bei Pflanzensäcken handelt es sich nicht nur um ein wasserdurchlässiges Material. Diese Säcke sind auch luftdurchlässig. Dadurch bekommen die Wurzeln der Pflanzen ausreichend Sauerstoff und können die Nährstoffe optimal aufnehmen. Durch das Vlies kann eine gute Luftzirkulation hergestellt werden. Auch die Tragegriffe sind bei diesen Pflanzensäcken vorteilhaft. Dadurch lassen sich die Pflanzen einfach transportieren. Auch in einem leeren Zustand lassen sich die Säcke zusammenfalten und dadurch platzsparend lagern.

Pflanzensack witterungsbeständig
Zusätzlich sind die meisten Pflanzensäcke witterungsbeständig. Das bedeutet, du kannst diese über den Winter auf dem Balkon stehen lassen.

Welche Nachteile haben Pflanzensäcke?

Auch wenn die Wasserdurchlässigkeit ein großer Vorteil von Pflanzensäcken ist, ist dies auch ein Nachteil. Daher ist es sinnvoll, die Säcke auf einen Untersetzer zu stellen. Ansonsten kann das überschüssige Wasser über den Balkon fließen. Zudem ist es bei trockener Erde schwer, diese nass zu bekommen. Denn das Wasser kann durch die Seiten aus dem Sack fließen. Deshalb ist es ratsam, das Wasser portionsweise in den Pflanzensack zu gießen.

Ein weiterer Nachteil ist die Optik. Gerade bei häufig und lange benutzten Pflanzensäcken, kann die Optik Schaden nehmen. Insbesondere die Versalzung sowie der Dreck am Vlies können das Aussehen stören. Jedoch lassen sich die leeren Säcke mit Wasser und einer Bürste einfach reinigen.

Fazit von Pflanzensäcken

Bei der Verwendung von Pflanzensäcken solltest du die Vorteile und auch die Nachteile berücksichtigen. Jedoch überwiegen die Vorteile bei der Benutzung. Durch die Nutzung der Pflanzensäcke kann das Gemüse optimal wachsen. Zudem lassen sich die Säcke über einen sehr langen Zeitraum verwenden.

Jedoch kommt nicht jeder mit der Anwendung dieser Pflanzensäcke zurecht. Daher ist es wichtig, zuerst auszuprobieren und zu schauen, ob du lieber Töpfe oder Pflanzensäcke verwenden möchtest.

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Nov. 24, 2022
Solarthermie – Grundsätzliche Dinge zur Solaranlage

Eine Solarthermie ist eine Technologie, die zuverlässig Solarenergie nutzen lässt. Diese ermöglicht es, Wärme zu erzeugen. Auch wenn Photovoltaik den meisten ein Begriff ist, reden die wenigsten über Solarthermie. Dabei stellt diese in Mitteleuropa eine sehr gute Möglichkeit dar, Sonnenenergie zu nutzen. Besonders die Anwendung ist ein sehr großer Vorteil in der Nutzung. Hier ist eine jahrelange, erprobte und vor allem effiziente Technik im Spiel. Durch einen Solarspeicher und einen Heizkessel ist es möglich ausreichend Wärme zur Verfügung zu haben.

Die Definition der Solarthermie

Die Sonneneinstrahlung wird bei der Solarthermie in Wärme umgewandelt. Im Vergleich zu Stromgewinnung ist dies aufwendiger. Einfach erklärt, wärmt die Sonne den vorhandenen Wärmeträger. In einem dunklen Gartenschlauch befindet sich Wasser, welches sich durch die Sonne sehr stark aufheizt. Die Solarthermie wird bereits bei Campingduschen oder auch Solarduschen verwendet. In einem schwarzen Kunststoffbehälter befindet sich Wasser, welches in die Sonne gestellt wird. Nach einiger Zeit erwärmt sich das Wasser, welches anschließend für die Dusche verwendet werden kann. Dabei ist keine zusätzliche Wärmequelle nötig.

Solarthermie mit photovoltaik verwechslung
Heutzutage wird eine Solaranlage immer noch mit der Photovoltaikanlage verwechselt. Dabei spielen beide eine andere Rolle bei der Energie-Beschaffung durch Sonneneinstrahlung.

Zwischen einer Photovoltaikanlage und einer Solaranlage gibt es einen großen Unterschied. Nicht nur bei den Solarplatten sind diese deutlich zu erkennen, sondern auch beim Nutzen der Energie-Gewinnung. Eine Solaranlage nutz die Sonneneinstrahlung, um eine Flüßigkeit zu erwärmen, während die Photovoltaik-Anlage dazu dient, Sonnenstrahlen in Energie umzuwandeln.

Die Moderne Solarthermie

Auch heute ist das Prinzip gleich. Jedoch hat sich die Technik in modernen Solarthermie-Anlagen weiterentwickelt. Dadurch kann heute eine höhere Effizienz und gleichzeitig ein höherer Wärmeertrag genutzt werden. In Solarkollektoren für die Solaranlage wird die Energie der Sonne geerntet. Das bedeutet, die Wärmeträgerflüssigkeit wird durch die Absorption der Strahlungsenergie erwärmt. Anschließend wird diese Wärme in Wärmeübertragern abgegeben. So gibt es die solare Trinkwassererwärmung und auch die solare Heizungsunterstützung. Je nachdem, welches Modell bei einer Solaranlage ausgewählt wird, ist die Solarthermie-Anlage größer oder kleiner. Dies gilt auch für das Speicherkonzept.

Möchtest du wissen, ob du eventuell Anrecht auf ein Föderprogramm hast, schaue dir unseren Artikel an:

BAFA-Förderung: Alle Förderprogramme für die energetische Modernisierung

Diese Komponenten sind für eine Solarthermieanlage zur Trinkwassererwärmung wichtig

Die Solarthermie zur Trinkwassererwärmung ist eine weitverbreitete Möglichkeit. Die solare Wärme wird genutzt, um in den Sommermonaten warmes Wasser zur Verfügung zu stellen. Hierdurch ist es möglich, von Mai bis September die Wasserversorgung zu 100 % abzudecken. Je nach Anzahl der Personen im Haushalt sollte die Größe der Kollektorfläche und auch das Speichervolumen ausreichen. Gleichzeitig sollte auch der weitere Bedarf wie die Spülmaschine und auch die Waschmaschine berücksichtigt werden.

Solarkollektoren gibt es in unterschiedlichen Bauformen. So kann man zwischen Vakuumröhrenkollektor oder Flachröhrenkollektoren wählen. Überwiegend werden diese auf dem Hausdach montiert. Die Wärme wird durch Rohrleitungen zu dem Speicher transportiert. Anschließend wird über einen Wärmeübertrager die Wärme an das Wasser in dem Speicher abgegeben. Damit die Flüssigkeit zirkulieren kann, ist eine Pumpe erforderlich. Diese Pumpe wird über die Solarregulierung gesteuert.

Solarthermie Solaranlage
Man unterscheidet zwischen Röhrenkollektoren und Vakuumkollektoren.

Welche Komponenten sind für die Solaranlage zur Warmwasserbereitung nötig?

  • Heizung (der vorhandene Heizkessel)
  • Solarkollektoren
  • Warmwasserspeicher inklusive Wärmeübertrager
  • Solarkreis mit Wärmeträgerflüssigkeit
  • Solarstation mit Pumpe, weiteren Armaturen und Regelungen

Komponenten für eine Solarthermieanlage zur Warmwasser- und Heizungsunterstützung

Um die Sonnenwärme noch besser nutzen zu können, ist eine Trinkwassererwärmung und die Heizungsunterstützung optimal. Für diese Anlage ist eine große Kollektorfläche sowie ein großes Speichervolumen nötig. Die Solarunterstützung ist allerdings überwiegend für die Übergangszeit geeignet. Damit ist das Frühjahr und der Herbst gemeint. Das liegt daran, dass in den kälteren Monaten keine Sonnenwärmen eingefangen werden kann.

Mit einem großen Saisonspeicher ist es möglich, die Sonnenwärme auch im Winter zu nutzen. Allerdings kommen aufgrund des Platzmangels überwiegend Tagesspeicher zum Einsatz. Diese haben ein Volumen von 700 bis 1000 Litern. Daher dient die Solarthermie als Unterstützung.

Grundsätzlich kann man zwischen drei verschiedenen Konzepten unterscheiden:

  • Kombispeicher mit Frischwasserstation
  • Tank-in-Tank Speicher
  • Kombispeicher mit Durchlaufprinzip

Wie kann man eine Solarthermie nutzen?

Insbesondere Experten finden, dass der Solarthermie mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden soll. Durch die Installation ist es möglich, mit wenigen Aufwandskosten eine große Menge an fossilen Brennstoffen einzusparen. Dadurch wird auch der Kohlenstoffdioxidausstoß verringert. Einen positiven Effekt ist bei diesen Einsatzbereichen zu finden:

  • Die solarthermische Kühlung kann die Sonnenwärme als Kühlung in Absorptionskältemaschinen eingesetzt werden.
  • Mit einer Größe von 1 ½ Quadratmetern pro Person und einem 300 Liter Speicher kann eine Solarthermieanlage 3/5 des Wasserbedarfs im Jahresdurchschnitt decken. In den Sommermonaten steigt dies auf 100 %.
  • Insbesondere in dem Lebensmittelbereich kann eine Solarthermie Einsparungen erzielen. Hier werden niedrige Temperaturen benötigt. Ebenso eignet sich diese in der Lebensmitteltrocknung, der Wäscherei oder auch in der Brauerei.
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Nov. 24, 2022
Tomaten pflanzen: So klappt es mit dem Anbau und Ernte
Um Tomaten pflanzen zu können, ist ein windgeschützter Standort ideal. Ebenso ist ein regelmäßiges Düngen wichtig. Auch überflüssige Triebe musst du entfernen, um eine reiche Ernte zu erhalten. Tomaten sind unter den Gemüsesorten sehr beliebt. Diese gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Farben und auch Formen. Insgesamt sollen es auf der Welt über 10000 Sorten geben. Dabei können diese so groß wie ein Kürbis sein, aber auch so klein wie eine Johannisbeere. Zudem kannst du klassische rote Tomaten, aber auch schwarze, violette und gelbe Tomaten finden. Auch marmorierte, gestreifte oder mehrfarbige Sorten kannst du finden. Sobald die Lieblingstomaten bekannt ist, ist es möglich diese zu vermehren und auch zu kultivieren.

Der beste Standort für Tomaten: Der überdachte Platz

Damit Tomaten wachsen können, ist ein durchlässiger sowie nährstoffreicher Gartenboden wichtig. Staunässe sollte nicht vorkommen, da Tomaten dies nicht gut vertragen. Zudem ist ein sonniger, überdachter und windgeschützter Standort wichtig. Du kannst dich auch für ein Tomatenhaus entscheiden. Hierbei handelt es sich um kleinere Foliengewächshäuser. Diese gibt es in unterschiedlichen Baumärkten für bereits 50,00 Euro. Durch diese Foliengewächshäuser bekommen die Pflanzen das Klima, welches für das Wachstum und das Heranreifen optimal ist. Bei diesen Gewächshäusern ist es wichtig, dass diese seitlich offen sind. Dadurch wird für eine ausreichende Belüftung gesorgt. Um Pilzerkrankungen vorzubeugen, ist ein Dach wichtig. Auch wenn sich die Sporen meistens in der Erde befinden, könnend diese durch Regen oder Gießen auf die Blätter gelangen und dadurch die Pflanze befallen. Planst du eh ein Gewächshaus dir anzuschaffen, oder hast sogar schon eines, dann lies dir auch unseren Artikel durch: Gewächshaus optimal nutzen: Aufstellung, Art und Anbau

Die Tomatenpflanzen für den Balkon

Es ist nicht zwingend ein Garten nötig, um Tomaten anzubauen. Auch auf dem Balkon lassen sich die Pflanzen heranzüchten. Hierfür eignen sich Kübel, aber auch Pflanzenbeutel. Buschtomaten sind für den Balkon besonders gut geeignet. Diese wachsen niedrig und sind kompakt. Zudem versprechen diese eine reichhaltige Ernte.

Der Frühling für die Aussaht und das Pikieren der Tomaten

Tomaten lassen sich bereits Ende März vorziehen. Hier eignet sich ein sogenanntes Mini-Gewächshaus besonders gut. Die Anzuchterde ist nährstoffarm und daher optimal für das Saatgut geeignet. Die Temperatur sollte ungefähr 20 °C betragen. Innerhalb von acht bis zehn Tagen lassen sich die ersten Keimlinge entdecken. Sobald sich die Temperatur auf 24 °C erhöht, können die Tomaten schneller keimen und die Ernte wird ertragreicher. Zudem ist es wichtig, die Pflanzen nach ungefähr drei Wochen zu vereinzeln. Dadurch behindern sich die Pflanzen nicht gegenseitig am Wachstum.

Das Auspflanzen der Tomaten

Tomaten pflanzen verschiedene Sorten Bedingungen für erfolgreiche Ernte
Es gibt verschiedene Tomatensorten, die sich bei der Pflanzung aber nicht groß unterscheiden.
Sobald die Keimlinge herangewachsen sind, geht es um das Auspflanzen der jungen Tomaten-Pflanzen. Dies solltest du dir nach den Eisheiligen vornehmen. Das liegt daran, dass junge Tomatenpflanzen sehr kälteempfindlich sind. Dabei ist es wichtig, dass du die Pflanzen mit einem Abstand von 50 cm in eine Reihe setzt.

Das Düngen der Tomaten

Das Düngen ist vor allem nach dem Aussetzen wichtig. Da Tomaten dem Boden sehr viele Nährstoffe entziehen, muss dieser separat zugeführt werden. Hier eignet sich der Herbst besonders gut, um eine Basis für das Frühjahr schaffen zu können. Für das Düngen eignet sich Hornmehl, Brennnesseljauche oder auch Pferdemist sehr gut. Natürlich ist es auch möglich, speziellen Fertigdünger zu nutzen. Hier ist die richtige Dosierung sehr wichtig. Zudem ist die Beschaffenheit des Bodens für den Dünger ausschlaggebend. So ist bei Sandboden mehr Dünger nötig als bei Lehmboden. Neben dem Düngen ist auch die Wasserzufuhr wichtig. Sollte es im Sommer sehr heiß werden, dann benötigen Kübeltomaten morgens und abends Wasser. Während des Ausreifens ist jedoch weniger Wasserzufuhr nötig. Dadurch ist es möglich, aromatische Tomaten ernten zu können.

Das Desinfizieren von Rankhilfen

Bei Tomaten ist es wichtig, dass die Pflanzen nicht zu hoch wachsen. Fünf bis sieben Blütenstände können ausreifen. Aus diesem Grund ist ein Kappen der Pflanzen wichtig. Wenn du dich für Buschtomaten entscheidest, benötigt die Pflanze keine Rankhilfe. Alle anderen Sorten können Rankhilfen vor einem Pilzbefall schützen. Hierbei ist es wichtig, die Hilfen vorab zu desinfizieren. Am besten eigne sich dafür Brennspiritus oder Gasbrenner.

Die Mischkultur für gesunde Tomatenpflanzen

Solltest du mehr Gemüse in einem Hochbeet oder Gemüsebeet anbauen, kannst du eine Mischkultur nutzen. Dabei werden verschiedene Gemüsesorten kombiniert. Das kann das Wachstum sowie die Gesundheit der Pflanzen positiv beeinflussen. Jedoch müssen sich die verschiedenen Pflanzen miteinander vertragen. Tomaten lassen sich mit den folgenden Gemüsesorten kombinieren:
  • Spinat
  • Basilikum
  • Sellerie
  • Buschbohnen
  • Rote Bete
  • Kapuzinerkresse
  • Rettich
  • Knoblauch
  • Pflücksalat
  • Kohlarten
  • Petersilie
  • Kohlrabi
  • Möhren
  • Kopfsalat
  • Lauch
Es gibt auch einige Pflanzen, die sich mit Tomaten nicht vertragen. Daher ist hier eine Mischkultur ungeeignet. Es handelt sich dabei um die folgenden Pflanzen:
  • Kartoffeln
  • Erbsen
  • Fenchel

Das Ausgeizen der Tomaten

Mit dem Ausgeizen ist das Entfernen von überflüssigen Blütenständen und Blättern gemeint. Dadurch kann die Pflanze ihre Kraft in die Früchte stecken. Durch das Ausgeizen können die Nährstoffe sowie das Wasser in die Früchte gelangen. Zudem ist es möglich, die unteren Blätter der Pflanze vollständig zu entfernen. Dadurch bekommen die unteren Früchte mehr Licht und können sich besser entwickeln. Ebenso können sich eventuelle Krankheiten langsamer ausbreiten. Die Triebe der Tomatenpflanze lassen sich im Frühsommer einsetzen. Dadurch ist es möglich, weitere Pflanzen zu ziehen. More Details