Garten · Ernte · Vorrat
Anbauen, ernten, einlagern – und genau wissen, was auf dem Teller landet.
svsger.de ist eine Sammlung ausführlicher Ratgeber für alle, die einen Teil ihrer Lebensmittel selbst ziehen wollen. Vom ersten Beet über 160 Pflanzenporträts bis zum vollen Vorratsregal im Herbst – konkret, ehrlich und ohne Zauberformeln.
- 251ausführliche Ratgeber
- 163Pflanzen im Porträt
- 11Themenbereiche
Wo stehst du gerade?
Selbstversorgung fängt nicht bei allen an derselben Stelle an. Such dir den Einstieg, der zu deiner Situation passt – der Rest ergibt sich Schritt für Schritt.
Ich fange bei null an
Noch kein Beet, viele Fragen. Hier steht, was realistisch geht und womit du zuerst anfängst.
Ich habe nur Balkon oder Terrasse
Wenige Quadratmeter reichen für erstaunlich viel – wenn Licht, Gefäß und Sorte zusammenpassen.
Ich habe geerntet – und jetzt?
Der größte Teil der Selbstversorgung passiert nach der Ernte. Haltbarmachen ohne Verluste.
Welche Themenbereiche gibt es?
Jeder Bereich sammelt die passenden Ratgeber und Pflanzenporträts – von der Aussaattiefe bis zum Einlagern.
Was ist im Oktober gerade dran?
Der Monat der letzten Ernte: Jetzt kommt in die Erde, was über den Winter wurzeln soll, und in die Vorratskammer, was bis zum Frühjahr reichen muss. Zwei Listen für die nächsten Wochen.
Jetzt im Beet
Welche Einstiege eignen sich gut?
Die Ratgeber, mit denen die meisten anfangen – jeder mit Anbaukalender, Abständen und Erntezeitpunkt.
Gemüse anbauenTomaten pflanzen: Aussaat, Standort und Pflege
Gemüse anbauenKartoffeln anbauen: Legen, Anhäufeln, Ernten
Gemüse anbauenMöhren anbauen: Saattiefe, Abstand, Ernte
Obst & BeerenErdbeeren pflanzen: Pflanzzeit, Abstand, Pflege
KräuterKräutergarten anlegen: Standort und Sorten
GartenpraxisMischkultur-Tabelle: gute und schlechte Nachbarn
Welche Grundausstattung hält wirklich?
Mehr als diese Handvoll Dinge brauchst du im ersten Jahr nicht. Alles davon taucht in den Ratgebern immer wieder auf.
- Hochbeet-Bausatz* – der schnellste Weg zum ersten Beet
- Garten-Komposter* – macht Dünger aus dem, was ohnehin anfällt
- Regentonne mit 220 Litern* – Gießwasser, das nichts kostet
- Weck-Einkochgläser im Set* – für alles, was eingekocht wird
- Dörrautomat* – Äpfel, Pilze und Kräuter haltbar in Stunden
- Gärtopf für Sauerkraut* – der Klassiker für den Herbst
Hinweis: Mit * markierte Links sind Affiliate-Links. Kaufst du darüber, erhalten wir eine kleine Provision – für dich ändert sich am Preis nichts.
Worum geht es hier?
svsger.de sammelt das, was beim Selbstversorgen tatsächlich hilft: Saattiefen, Abstände, Erntefenster, Lagerbedingungen. Jeder Pflanzenratgeber hat eine Grafik mit den wichtigsten Eckdaten, damit du im Beet nicht erst lange lesen musst.
Keine Erfolgsversprechen, keine Rechnungen mit Traumerträgen. Wenn etwas aufwendig ist, steht das dabei – und wenn sich etwas nicht lohnt, steht das auch dabei.
Fragen oder Hinweise? Du erreichst uns über die Kontaktseite. Zuletzt aktualisiert: September 2026.
Was bedeutet Selbstversorgung im Alltag wirklich?
Selbstversorgung klingt nach einem Hof auf dem Land, nach Vorratskeller und vollen Regalen. Im Alltag sieht sie meist viel unspektakulärer aus: ein paar Kräuter auf der Fensterbank, ein Beet mit Salat und Bohnen, ein Glas Sauerkraut im Schrank, ein selbst gemischter Allzweckreiniger unter der Spüle. Es geht nicht darum, alles selbst herzustellen, sondern darum, bewusst auszuwählen, was du selbst machen möchtest und was dir Freude bereitet.
Jeder Schritt bringt dich näher an deine Lebensmittel und an die Dinge, die du täglich benutzt. Du lernst, wann Gemüse Saison hat, wie viel Arbeit in einem Kilo Kartoffeln steckt und wie wenige Zutaten ein gutes Putzmittel eigentlich braucht. Dieses Wissen bleibt, auch wenn ein Gartenjahr einmal schlecht läuft. Der Ratgeber Selbstversorger werden: Was realistisch möglich ist hilft dir, deine eigenen Ziele ehrlich einzuschätzen.
Selbstversorgung endet auch nicht am Gartenzaun. Wer seine Ernte einkocht, fermentiert oder dörrt, verlängert die Saison bis tief in den Winter. Wer Seife, Salbe oder Reiniger selbst mischt, braucht weniger Verpackung und weiß genau, was drin ist. Und wer Saatgut aus der eigenen Ernte gewinnt, schließt einen Kreislauf, der sich Jahr für Jahr wiederholt. Such dir aus diesen Bereichen den aus, der dich am meisten reizt, und beginne dort. Die übrigen Themen kannst du nach und nach dazunehmen, wenn die ersten Handgriffe zur Routine geworden sind.
Wie viel Fläche und Zeit brauchst du?
Die ehrliche Antwort lautet: Das hängt davon ab, was du erreichen willst. Für frische Kräuter und gelegentlich einen Salat reicht ein sonniger Balkon. Wer regelmäßig eigenes Gemüse essen möchte, braucht ein paar Beete und plant in der Saison feste Gartenzeiten ein. Für Kartoffeln, Kohl, Getreide oder Obstbäume in nennenswerten Mengen wächst der Bedarf an Fläche und Arbeit deutlich.
Fang lieber klein an und erweitere, wenn du merkst, dass es dir Spaß macht und du die Pflege schaffst. Ein gut gepflegtes Beet bringt mehr als drei, die im Sommer verunkrauten. Wie du Bedarf, Fläche und Beetplan zusammenbringst, liest du in Nutzgarten planen. Wenn du nur wenig Platz hast, lohnt ein Blick auf Hochbeet planen und Selbstversorger-Balkon planen.
Auch die Zeit verteilt sich ungleich über das Jahr. Im Frühjahr fallen Aussaat und Pflanzung an, im Sommer vor allem Gießen, Jäten und Ernten, im Herbst das Haltbarmachen. Der Winter ist ruhiger und eignet sich gut zum Planen, für Saatgutbestellungen und für Projekte in Küche und Haushalt.
Warum bio-vegan gärtnern?
Bio-vegan heißt: Wir gärtnern ökologisch und verzichten zusätzlich auf Dünger und Hilfsmittel aus der Tierhaltung, also auf Mist, Hornspäne, Blut- oder Knochenmehl. Stattdessen nähren Kompost, Gründüngung, Mulch und Pflanzenjauchen den Boden. So entsteht ein Kreislauf, der ohne Nutztiere auskommt und trotzdem fruchtbare Beete hervorbringt.
Für viele ist das eine Frage der Haltung, für andere eine praktische Entscheidung, weil pflanzliche Dünger leicht selbst herzustellen sind. Tiere sind trotzdem willkommen: Regenwürmer, Wildbienen, Igel und Vögel gehören in einen lebendigen Garten, nur eben ohne sie zu halten oder zu nutzen. Mehr dazu findest du in Bio-vegan gärtnern, Tiere im Garten, ohne sie zu halten und Selbstversorgung ohne Tiere.
Ein bio-veganer Garten ist kein Verzichtsgarten. Gründüngungspflanzen wie Klee, Lupinen oder Phacelia lockern den Boden, binden Nährstoffe und blühen nebenbei für Insekten. Pflanzenjauchen aus Brennnessel oder Beinwell kosten nur etwas Zeit. Und eine dicke Mulchschicht aus Rasenschnitt oder Laub schützt den Boden vor dem Austrocknen und füttert das Bodenleben. Wer diese Werkzeuge kombiniert, braucht keinen Sack Dünger aus dem Handel.
Wie planst du dein erstes Gartenjahr?
Ein gutes erstes Gartenjahr beginnt nicht im Frühling, sondern schon im Herbst oder Winter davor. Jetzt ist die richtige Zeit, um Standort und Boden kennenzulernen, eine Fläche vorzubereiten und zu überlegen, was du gern essen würdest. Diese Schritte helfen dir dabei:
- Beobachte, wo im Garten oder auf dem Balkon wie lange Sonne hinkommt.
- Bereite die Fläche vor, zum Beispiel mit einer Mulchschicht oder nach dem No-Dig-Prinzip.
- Wähle wenige, robuste Kulturen aus, die du wirklich isst.
- Lege einen einfachen Beetplan an und beachte die Fruchtfolge und gute Nachbarschaften.
- Notiere Aussaattermine mit Hilfe des Anbaukalenders.
- Richte einen Kompostplatz ein, damit Gartenabfälle wieder zu Erde werden.
Rechne damit, dass nicht alles gelingt. Schnecken, Trockenheit oder ein später Frost gehören zum Gärtnern dazu. Wichtig ist, dass du aus jedem Jahr etwas mitnimmst. Ein Gartentagebuch hilft dir, Erfolge und Fehler festzuhalten und im nächsten Jahr gezielter zu planen. Typische Stolperfallen und wie du sie umgehst, findest du in Fehler beim Selbstversorger werden.
Mit welchen Grundlagen-Ratgebern startest du am besten?
Diese Beiträge sind für viele Leserinnen und Leser ein guter Startpunkt. Sie decken die Grundlagen aus Garten, Vorrat und Haushalt ab und verweisen auf weiterführende Artikel. Alle übrigen Beiträge findest du in der Übersicht Alle Ratgeber.
- Gemüsegarten anlegen
- Mischkultur-Tabelle
- Tomaten pflanzen
- Hochbeet planen
- Anbaukalender für Selbstversorger
- Kräutergarten anlegen
- Einkochen für Einsteiger
- Gemüse fermentieren
- Komposter bauen und befüllen
- Schnecken Hausmittel
- Putzmittel selber machen
- Körperpflege selber machen
Häufige Fragen
Kann ich auch ohne Garten Selbstversorger werden?
Ja, zumindest in Teilen. Auf Balkon und Fensterbank wachsen Kräuter, Salate und kleine Gemüsearten, und Vorratshaltung, Naturkosmetik oder Putzmittel brauchen gar keine Anbaufläche. Ein guter Einstieg ist Selbstversorger-Balkon planen.
Welches Gemüse eignet sich für Anfänger?
Radieschen, Pflücksalat, Zucchini, Buschbohnen und Mangold gelten als dankbar und verzeihen kleine Fehler. Einen Überblick über weitere Arten gibt die Gemüsesorten-Übersicht.
Wie dünge ich ohne Mist und Hornspäne?
Mit Kompost, Gründüngung, Mulch und selbst angesetzten Pflanzenjauchen, zum Beispiel aus Brennnessel oder Beinwell. Die Details erklärt Dünger selbst herstellen.
Wann ist der beste Zeitpunkt, um mit dem Gärtnern anzufangen?
Eigentlich jederzeit. Im Herbst und Winter bereitest du Flächen vor und planst, im Frühjahr beginnt die Hauptsaison der Aussaat. Der Anbaukalender zeigt dir, was in welchem Monat ansteht.
Ist Selbstversorgung teuer?
Das muss sie nicht sein. Mit Saatgut aus eigener Ernte, Kompost und gebrauchtem Werkzeug kommst du mit wenig Geld aus. Tipps dazu findest du in Budget-Selbstversorgung.